Sobald die Arbeiten an den beiden Teilstücken der Ortsdurchfahrt beendet sind, starten die drei innerörtlichen Straßensanierungen an einem Teilstück der Straße An der Steig, am Kastanienweg sowie am Platz und der Bushaltestelle oberhalb der Donauhalle. Der Gemeinderat hat am Montagabend alle drei Straßenbauprojekte an die Firma Walter aus Trossingen vergeben, die derzeit auch an der Bundesstraße 311 arbeitet. Bei gutem Wetter soll das Projekt Ortsdurchfahrt schneller als geplant fertiggestellt werden. Noch im Juli kann die Firma dann die nächsten Maßnahmen beginnen. Zu der im Gemeinderat angesprochenen, dauerhaften Verlegung der Bushaltestelle Bachzimmerer Straße auf den Donauhallenparkplatz wird es aber nicht kommen.

  • Haltestelle bleibt wo sie ist: „Der Durchgang oberhalb der Donauhalle weist so starke Schäden auf, dass man mit dem Auto aufsitzt“, unterstrich Bürgermeister Markus Hugger noch einmal die Notwendigkeit der Sanierungen an dieser Asphaltfläche. Wie Ortsbaumeister Martin Kohler in der Sitzung erklärte, werde der marode Kanal im Baufeld in die Maßnahme ebenso einbezogen, wie die Schulbushaltestelle Bachzimmerer Straße. Dort will man zusätzlich die Hülsenreste des alten Geländers entfernen. Gemeinderat Peter Glökler erkundigte sich in diesem Zusammenhang, ob Schulbusse künftig nicht besser auf dem Parkplatz der Donauhalle stoppen sollten. Hauptamtsleiter Manuel Stärk unterstrich jedoch, dass nach neueren Erkenntnissen die Einfahrt der Schulbusse auf einen Parkplatz und der dortige Einstieg der Kinder ein höheres Gefahrenpotential bergen, als bei der jetzigen Lösung. Eine Ausnahme gelte nur für die wenigen Schüler in Richtung Ippingen, damit diese nicht die Fahrbahn überqueren müssen, so Manuel Stärk. Zudem werde der Parkplatz für die Donauhalle benötigt. Dorthin werde die Haltestelle also sicher nicht kommen.
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  • Arbeiten vergeben: Der Gemeinderat vergab die Arbeiten für das Projekt Donauhallenplatz und Bushaltestelle einstimmig für 166 645 Euro an die Firma Walter in Trossingen. Obwohl die ursprüngliche Kostenschätzung um 15,2 Prozent niedriger war, ist die Finanzierung der Maßnahme gesichert. Ebenfalls um rund 10 000 Euro über der Kostenberechnung liegt der tatsächliche Aufwand für die Erd- und Straßenbauarbeiten am Kastanienweg. Hier werden neben Belags- und Randsteinerneuerungen auch Kabelschutzrohre und Wasserleitungen verlegt. Der Gesamtaufwand beträgt 164 875 Euro, was 6,3 Prozent höher als erwartet ist. Auch in diesem Fall ist die Finanzierung aus dem Etat sichergestellt und der Gemeinderat vergab einstimmig an die Firma Walter.
  • Steig braucht dringend Sanierung: Schließlich vergab des Gremium auch den dritten Straßenbauauftrag an die Trossinger Baufirma. Für 59 611 Euro wird ein gut hundert Meter langes, stark beschädigtes Teilstück oberhalb der Kreuzung Berg-/Theodor-Heuß-Straße neu hergerichtet. Es erhält eine neue Asphaltierung sowie teilweise neue Randsteine. „In diesem Fall sieht das Preis-Delta einmal andersherum aus,“ so Martin Kohler. Die Kostenberechnung hatte noch einen Betrag von 72 204 Euro ergeben, die Maßnahme wird nun um 21 Prozent günstiger. Auf die Frage von Gemeinderat Heimrad Buhl betonte Martin Kohler, dass mit den Maßnahmen direkt nach Ende der Sanierung der Ortsdurchfahrt begonnen werden soll.