Die Koordination anstehender Straßenbauprojekten beschäftigte den Gemeinderat am Donnerstagabend. Nachdem der Ausbau der Hochstraße samt parallelem Radweg bis zum Beginn der Wohnbebauung abgeschlossen ist, rückten die Straßenschäden im weiteren Straßenverlauf ins Blickfeld der Räte. Harald Weh machte sich stark dafür, nun auch die untere Hochstraße zu sanieren. Auf dieses Ansinnen ging Bürgermeister Michael Kollmeier nur teilweise ein.

In der unteren Hochstraße warten Straßenschäden auf die Reparatur. Bis Herbst soll dies je Schadensstelle passieren. Ein kompletter neuer Straßenbelag ist nicht vorgesehen.
In der unteren Hochstraße warten Straßenschäden auf die Reparatur. Bis Herbst soll dies je Schadensstelle passieren. Ein kompletter neuer Straßenbelag ist nicht vorgesehen. | Bild: Jens Wurstthorn

Wegen der durch baustellenbedingten Behinderungen sei eine Umleitungsplanung notwendig. Sie erlaube keine gleichzeitigen Vorhaben. Deshalb müsse für weitere Sanierungen der Hochstraße in jedem Fall die Schellenbergstraße wieder befahrbar sein. „An die Hochstraße gehen wir nicht sofort“, dämpfte der Bürgermeister zu hohe Erwartungen.

In der unteren Hochstraße warten Straßenschäden auf die Reparatur. Bis Herbst soll dies je Schadensstelle passieren. Ein kompletter neuer Straßenbelag ist nicht vorgesehen.
In der unteren Hochstraße warten Straßenschäden auf die Reparatur. Bis Herbst soll dies je Schadensstelle passieren. Ein kompletter neuer Straßenbelag ist nicht vorgesehen. | Bild: Jens Wurstthorn

Immerhin würden die Maßnahmen bis Herbst umgesetzt: im Übrigen nicht in Form einer kompletten Fahrbahnsanierung, sondern als kleinflächigen Reparaturen, wo Schäden vorliegen.

„Die Schaffhauser Straße wird 2020 in Angriff genommen“, positionierte Kollmeier das wichtigste innerstädtische Straßenbauvorhaben in aller Deutlichkeit ins nächste Jahr. Auch ein Signal an die Nachbarstädte mit dem Inhalt, die eigenen Straßenbauprojekte im Sinne der Bürgerfreundlichkeit zu koordinieren.

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Hüfingen richtet sich in diesem Punkt nach Donaueschingen. Laut Bürgermeister werde in diesem Jahr die Georg-Mall-Brücke saniert. Während dieses Zeitraums werde der Zubringer Allmendshofen gesperrt, für den Verkehr nach Hüfingen stehe die Nordeinfahrt nicht zur Verfügung. Werde dann zusätzlich die Schaffhauser Straße saniert, „gibt es von der B 27 aus keine Ausfahrt mehr in die Stadt“, skizzierte Hauptamtsleiter Horst Vetter die Problematik. Erst die Ausfahrten Hausener Straße und Dögginger Straße führten dann in die Kernstadt.

Fahrbahn verschmälert, Grünstreifen angelegt und den Radfahr- und Fußgängerverkehr von Autos und Lastwagen getrennt: Die erste Sanierungsabschnitt der Schaffhauser Straße kann sich sehen lassen.
Fahrbahn verschmälert, Grünstreifen angelegt und den Radfahr- und Fußgängerverkehr von Autos und Lastwagen getrennt: Die erste Sanierungsabschnitt der Schaffhauser Straße kann sich sehen lassen. | Bild: Wursthorn, Jens

Die Planungen für den zweiten Bauabschnitt Schaffhauser Straße zwischen Hausener und Dögginger Straße seien abgeschlossen, sagte Kollmeier. Die Umsetzung werde im Frühjahr 2020 beginnen und sich bis Herbst hinziehen, ergänzte Vetter. Die Gestaltung – mit reduzierter Straßenbreite, trennendem Grünstreifen und separatem Fuß/Radweg – werde sich am ersten Abschnitt orierentieren.

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