Seit Mitte März testet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Zusammenarbeit mit der Stadt Geisingen sowie der Gemeinde Immendingen auf Coronavirus-Infektionen. Nach einem zögerlichen Auftakt waren die Termine Ende März dann alle ausgebucht. Zunächst fanden die Corona-Tests für beide Gemeinden in Geisingen statt, seit vergangener Woche wird wegen der hohen Nachfrage auch in Immendingen auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 getestet.

Das Immendinger DRK wird dabei von der Freiwilligen Feuerwehr sowie von der DLRG unterstützt. Die Termine wurden in Absprache mit dem Roten Kreuz in Geisingen koordiniert: in Gesingen wird nun am Montag und Freitag getestet – zuvor am Dienstag und Samstag – und in Immendingen am Mittwoch. Ob es in Immendingen noch einen zweiten wöchentlichen Termin geben wird, ist noch offen.

60 Testwillige pro Tag

In Geisingen sind die Zahlen der Testwilligen seit drei Wochen relativ stabil: pro Testtag kommen um die 60 Personen, wie DRK-Bereitschaftsleiterin Kornelia Deutsch mitteilte. Das Rote Kreuz wird bei den Test von 14 freiwilligen Helfern aus der Region Geisingen unterstützt.

Sie wurden von Kreisbereitschaftsarzt Matthias Trennhäuser sowie Mitgliedern der Bereitschaft geschult und auf ihre Aufgaben vorbereitet – sei es für den Empfang der Testwilligen und das Messen der Temperatur oder bei der Überwachung der Wartezeit und das anschließende Aushändigen des Testergebnisses.

Hohe Belastung für DRK-Aktive

Die Corona-Schnelltests selbst werden größtenteils entweder von aktiven DRK-Mitgliedern oder neuen Helfern, die im Gesundheitsbereich tätig waren oder es noch sind, vorgenommen. „Wir sind über die Entlastung sehr froh“, betonen Kornelia Deutsch und ihre beiden Stellvertreter Alexander Krumrück und Wolfgang Becker. Die Belastung der DRK-Mitglieder sei durch die Corona-Testaktionen mit der Zeit enorm hoch geworden.

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