Wird die Donaubrücke bei Geisingen notdürftig so hergerichtet, dass Autos darüber fahren können oder nicht? Diese Frage stellen sich viele Geisinger, aber auch die Einwohner von Gutmadingen und dem Kirchtal. In den letzten Monaten fanden bekanntlich intensive Untersuchungen des Brückenbauwerkes statt, was dann im Dezember zur Sperrung von Fahrzeugen über 16 Tonnen und schließlich im März zur Vollsperrung führte. Inzwischen liegen die ersten Untersuchungsergebnisse vor, sowohl vom Ingenieurbüro Breinlinger aus Tuttlingen, als auch von der Material-Prüfungsanstalt der Universität Stuttgart.

Ernüchternde Ergebnisse

Die Ergebnisse sind ernüchternd, wie eine erste Informationsbesprechung im Landratsamt Tuttlingen ergab, an der neben der Stadt Geisingen sowie dem Landratsamt auch Vertreter der Kreistagsfraktionen teilnahmen. Am 26. Juni berät der Ausschuss Technik und Umwelt des Kreistages in öffentlicher Sitzung das Thema, eine Woche später, am Mittwoch, 3. Juli, findet um 20 Uhr in Geisingen im Hans-Sorg-Saal der Stadthalle eine Informationsveranstaltung statt , bei der Einzelheiten der Untersuchung und des weiteren Vorgehens vorgestellt und mit den Einwohner diskutiert werden.

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Das Büro Breinlinger hat drei verschiedene Varianten ausgearbeitet, vom Ersatzneubau an alter Stelle bis zur Verlagerung nach Osten, hat hierzu Kosten ermittelt, aber auch die zeitlichen Umfänge skizziert. Diesen Termin teilte nunmehr die Stadtverwaltung Geisingen nach Absprache mit dem Landratsamt und dem Büro Breinlinger mit.

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Nach dem derzeitigen Stand erfolgt keine Freigabe für den Autoverkehr, Stadt und Landratsamt prüfen Möglichkeiten für die Einwohner des Kirchtals und Gutmadingens, mit dem Auto über Feldwege nach Geisingen fahren zu können. Bei dem Informationstermin sind sowohl das Landratsamt, wie auch das Ingenieurbüro Breinlinger vertreten. Am 1. Juli tritt auch ein neuer Fahrplan in Kraft, der der Sperrung der Brücke und damit der Behinderung des öffentlichen Personennahverkehrs Rechnung tragen soll.