Es ist das bisher größte Projekt der Vereinsgeschichte der DJK Donaueschingen. Am Freitag wurde der neue Umkleide- und Versammlungstrakt seiner Bestimmung übergeben. Vor dem offiziellen Teil konnten sich zahlreiche Gäste im neuen Gebäude umsehen. Die Feier wurde vom Musikverein Grüningen begleitet.

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Oberbürgermeister Erik Pauly lobte die Verantwortlichen, Sie hätten das Projekt in einer guten Zeit auf den Weg gebracht. Das Ergebnis könne sich sehen lassen. Die DJK mit ihren 630 Mitgliedern, darunter 180 Jugendliche, sei ein Vorzeigeverein, bei dem alles stimme. Es sei ein Meilenstein, was der Verein hier mit viel Engagement auf die Beine gestellt habe. Er bedankte sich beim Gemeinderat, der die städtische Förderung für das Projekt unterstützt hatte und stellte einen Nachschlag für die gestiegenen Baukosten in Aussicht.

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Hansheinrich Beha, Vorsitzender des DJK-Diözesanverbands Freiburg, erinnerte an die Werte, für die die DJK steht. Diese sollen im neuen Haus verwirklicht werden. Der ersten Mannschaft wünschte er die fehlenden Punkte zur Meisterschaft. Respekt und Anerkennung zollte Karl Fritschi, Vorsitzender des FC Hüfingen der DJK, mit der sein Verein in der Jugendarbeit kooperiert.

„Viele Klippen haben wir umschifft und auch den einen oder anderen Sturm überstanden“, sagte Joachim Willmann, der den Bauverlauf ausführlich Revue passieren ließ. Die Bauzeit betrug 14 Monate und durch 2000 Stunden Eigenleistungen konnten erhebliche Kosten gespart werden.

Die DJK habe ein sportliches Bein, einen Freizeitbereich, aber auch einen religiösen Bereich, so der Vorsitzende Klaus Landen. So durfte die Segnung nicht fehlen, die von Diözesanpräses Pfarrer Erhard Bechtold und Stadtpfarrer Erich Loks vorgenommen wurde.

Vier ehrenamtliche Helfer während der Bauzeit hob Landen besonders hervor: Joachim Willmann, Projektleiter Siggi Held, Bauleiter Achim Franke und Hausmeister Markus Hürst. „Es macht wieder Spaß zu duschen“, freute sich Sebastian Früh als Aktiven-Vertreter. Auch ein beachtlicher Aspekt: „Seit der Eröffnung haben wir daheim nicht mehr verloren.“