Diese sollte, so die bisherige Planung der Bahn, in durchgehender Weißkachelung gehalten werden – ganz wie heute schon die zur Innenstadt weisenden Bereiche der unterirdischen Verbindung.

Nachdem GUB-Stadträtin Claudia Weishaar im vergangenen Sommer der vorgeschlagenen Gestaltung zwar Kosten- und Hygienebewusstsein testierte, aber den großen gestalterischen Wurf nicht zu erkennen vermochte, sucht die Bahn den Dialog. In der Tat hätten sich Stimmen erhoben, dass die weißen Fliesen durch eine lebhaftere Gestaltung ersetzt werden sollen, räumte eine Bahnsprecherin ein. In Zusammenarbeit mit der Stadt werde nun eine ansprechende Gestaltung für den von der Bahn verantworteten Teil der Unterführung entwickelt. Das ist in diesem Jahr vorgesehen.

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Aber gleich die Warnung an alle, die an das große durchgehende Gestaltungskonzept zwischen Karlstraße und Güterstraße glauben. Die rein städtischen Bereiche dürften, so die Bahnsprecherin, weiß gekachelt bleiben. Vermutlich auch ohne hilfreiche Beschilderung. Die moniert, kurz bevor die neuen Fahrstühle in Betrieb gehen, der Donaueschinger Günther Lohr. Er wünscht sich schon seit geraumer Zeit für anreisende Fahrgäste einen Hinweis auf den bereits bestehenden Lift am Karlsgarten. Schon mancher habe sein Fahrrad die Treppe hochgewuchtet, um dann verwundert auf den Glaskasten auf der anderen Straßenseite zu blicken. Demnächst wird das, wenn die Bahn Wort hält, Schnee von gestern sein.