Die Donaueschinger und ihre Musiktage: Das ist ein Thema für sich. Damit nicht nur das internationale Fan-Publikum in den Genuss und vor allem in Berührung mit der Neuen Musik kommt, hat der ehemalige Musiktage-Chef Armin Köhler einst die Klanginstallationen ins Leben gerufen, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind und meist ohne Eintritt einen niedrigschwelligen Zugang bieten. Auch Nachfolger Björn Gottstein hält an der Tradition fest.

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  • Art-Plus: Im Museum an der Brigach präsentiert Angela Bulloch ihre „Liederzeichenmaschine“. Diese Klanginstallation hat es auch auf das offizielle Plakat der Musiktage geschafft.
  • Hofbibliothek: „Marko Cicliani erzählt in der Hofbibliothek eine Geschichte von zwei Anatominnen in verschiedenen Versionen, die ausschnittsweise auch als 3D-Umgebung vom Publikum begehbar sind“, erklärt die Donaueschinger Kulturamtsleiterin Kerstin Rüllke.
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  • Donauhallen: Etwas ganz Besonderes gibt es rund um die Donauhallen: Das Künstlerpaar Bernhard Herbordt und Melanie Mohren kreiert parallel zu den real stattfindenden Musiktagen ein fiktives Festival, das aufgrund seiner Größe und unendlicher Warteschlangen sowie nicht vorhandener Programmbeiträge unmöglich bleibt. Auch für den Nachwuchs ist gesorgt, denn hier gibt es für Kinder ab vier Jahren eine Betreuung, die während der kompletten Öffnungszeiten dieser Klanginstallation stattfindet.
    Lange hat es gedauert, doch nun übergibt Bernhard Leitner der Stadt eine Ton-Raum-Komposition, die in der Pergola der Donauhallen verbleibt und dort auch übers Jahr immer wieder hörbar sein wird.
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  • Wyndham Garden Hotel: In der Lobby des Hotels an der Hagelrainstraße entsteht ein musikalisch-performatives „Donauparadies“, das den Hintergrund für den laufenden Hotel- und Festivalbetrieb bildet. Diese Installation gibt es nur am morgigen Samstag von 19 Uhr bis 24 Uhr.
  • Reha-Klinik Sonnhalde: Die Installation von Kirsten Reese soll ein Hörerlebnis der ganz besonderen Art bieten: „Sie lässt die Besucher im Becken der Reha-Klinik Sonnhalde Akustik und Schallausbreitung unter Wasser erfahren“, erklärt Rüllke. Zur Sonnhalde verkehrt stündlich ein Shuttle-Bus von den Donauhallen. Doch eines sollten die Besucher für diese Klanginstallation nicht vergessen: ihre Badesachen.
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  • Öffnungszeiten: Die Klanginstallationen gibt es am morgigen Freitag von 17 Uhr bis 20 Uhr. Das Museum Art-Plus öffnet schon ab 13 Uhr. Am Samstag können die Installationen von 10 Uhr bis 20 Uhr besichtigt werden. Die Alte Hofbibliothek hat bis 22 Uhr und die Sonnhalde bis 23 Uhr geöffnet. Und am Sonntag sind die Öffnungszeiten von 10 Uhr bis 17 Uhr.

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