Aus dem Städtedreieck nehmen 170 Kinder von den Ministranten Bräunlingen, Döggingen, Behla und Donaueschingen sowie der Wohngruppe Johannes von Mariahof in Hüfingen teil. Doch was genau sind ihre Aufgaben?

Ministranten Bräunlingen

Die Bräunlinger Minis haben das Thema ihres Projekt selbst vorgeschlagen. Dabei wollen die 45 Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Orten in Bräunlingen Hand anlegen. Am Bolzplatz sollen unter anderem die Tore neu aufgestellt, neue Sitzgelegenheiten mit Metallfüßen gebaut und Unebenheiten beseitigt werden. Des Weiteren entsteht eine neue Grillstelle mit Brennholzvorrat und Bänken.

Die Schulteiche zwischen dem Hallenbad und der Stadthalle werden von Müll und Biberschäden befreit. Zudem wird an den Teichen ein Insektenhotel aufgestellt. Dazu kommt die Wartung des Heckenerlebnispfades, bei der die Holzgestelle und Überdachungen nachgebessert werden müssen. Die letzte Aufgabe der Bräunlinger Minis ist es, am Sonntag, 26. Mai, ein Fest in Bräunlingen für die Bevölkerung zu organisieren und dabei einen Erinnerungsbaum zu pflanzen.

Ministranten Behla

Aus Behla nehmen 18 Kinder und Jugendliche an der Aktion teil. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die örtliche Florianshütte wieder auf Vordermann zu bringen. Auf die Idee sind sie ganz alleine gekommen. Jetzt wollen sie die Hütte abschleifen und neu streichen. Zudem soll der Grillplatz neben der Hütte repariert werden. Auch neue Sitzgelegenheiten und ein Insektenhotel sind geplant. Zum Abschluss des Projekts wird ein Aktionsbaum gepflanzt.

Wohngruppe Johannes von Mariahof

Die Schüler von Mariahof schaffen einen Pfad der Sinne. Den Vorschlag für das Projekt kam von den 15 teilnehmenden Kindern. Der Pfad soll nur barfuß begehbar sein und wird auf dem Schulgelände angelegt.

Ministranten Donaueschingen

Die Donaueschinger Minis wurden mit ihrem Projekt überrascht. Im Gegensatz zu Behla, Bräunlingen und Mariahof wussten sie vor 17.07 Uhr noch nicht, was auf sie zukommt. Nun haben sie endlich Gewissheit: Die 33 Kinder und Jugendlichen besuchen die Karl-Wacker-Schule am Freitag, um gemeinsam mit den Förderschülern zu frühstücken. Darüber hinaus gestalten sie den Zaun, der um das Schulgelände verläuft neu. Eine selbst geschnitzte menschengroße Holzfigur soll als Wegweiser am Eingang der Schule aufgestellt werden. Am Sonntag organisieren die Minis ein Abschlussfest im Schulgarten.

Ministranten Döggingen

Auch die 60 Teilnehmer aus Döggingen hatten keine Ahnung, welches Projekt auf sie wartet. Unter dem Motto „Döggingen blüht auf“ haben sie die Aufgabe, das Stadtbild des Dorfes zu verschönern. Dabei verteilen sie Hackschnitzel für den neuen Wanderweg, legen ein Blumenbeet an und säubern die Dögginger Brunnen. Auch sie organisieren ein Abschlussfest am Sonntag, das im Ort stattfindet.

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