Die Container-Lösung zur Unterbringung der Kinder des Kindergartens Funkelstein während des Gebäudeumbaus erweist sich nach genauer Prüfung der Kostenstelle als die günstigste. Die zunächst angedachte Nutzung der Gemeindehalle als Interimslösung bringe zu aufwendige Vorarbeiten mit sich. Mitte November werden die Container geliefert.

Der Beginn des Kindergartenumbaus ist auf Anfang des nächsten Jahres terminiert. Angaben, ob die Container direkt nach ihrer Lieferung aufgestellt werden, wurden bei der letzten Ortschaftsratssitzung nicht gemacht. Anlässlich des Brandschutzes sollen die Container in einem Abstand von fünf Metern zum Nachbargrundstück auf dem Parkplatz neben dem Rathausplatz Aufstellung finden. „Es sind keine Baucontainer oder ähnliches, sondern explizit zur Unterbringung von Kindern produzierte Container-Unterkünfte“, versicherte Gunnar Prennig von der Bad Dürrheimer Bauverwaltung. So könnten die Kinder ohne Verzicht auf sonst vorhandenen, pädagogischen Standard die Umbauperiode durchlaufen. Die Container sind mit einander verbunden, es entsteht ein gemeinsamer Gebäudekomplex mit integrierten Sanitäreinrichtungen. So könne auch die Zahl der betreuten Kinder bereits während des Umbaus von 50 auf 72 erhöht werden. Die erhöhte Zahl an Betreuungsplätzen wird nach dem Wiedereinzug in die Kita beibehalten. Sie war wesentliche Motivation für den Umbau. Zu den angrenzenden Straßenverläufen hin werden Sperrmaßnahmen installiert. Der Spielplatz auf dem Kindergartengelände wird während des Umbaus ebenfalls gesperrt, wobei der angrenzende, öffentliche Spielplatz mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen den Kindern als Außengelände zur Verfügung gestellt wird.

Die wesentlichen Änderungen beim Umbau sind die Errichtung eines Schlafraums, eines dritten Gruppenraums, Personalräumlichkeiten und die Entspannung der Hol- und Bringsituation zwischen Küche und Essensbereich. Das Vorhaben soll ein Dreivierteljahr dauern und über 600 000 Euro kosten.

Schließlich ist die Bevölkerung vom Hochemminger Ortschaftsrat noch aufgefordert, die Friedhofsabfallgrube nicht für das Entsorgen von privatem Müll zu benutzen. Die Entsorgung nichtorganischer Abfälle führt zu erheblichen Mehrkosten und ist hier grundsätzlich untersagt. „Es kann nicht sein, dass die Grube immer wieder für Haus- und Sperrmüll missbraucht wird“, so Ortschaftsrat Patrick Klingner.

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