Eine 40 Zentimeter lange Patrone mit einem Geschoss ist laut Polizei am Donnerstag auf dem Wertstoffhof im Gaisenrain abgegeben worden. Die Munition einer Flugabwehrkanone (Flak) hatte der Fahrer eines Kleintransporters zusammen mit anderem Sperrmüll angeliefert.

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Bei der Sortierung fiel die Kriegsmunition schließlich auf. Die Polizei in Singen nahm sofort die Ermittlungen nach dem Anlieferer auf. Der Halter des Transporters war jedoch nicht gleich dem Fahrer. Er hatte seinen Wagen seinem Nachbarn zur Entsorgung von Gegenständen aus einer Entrümpelung ausgeliehen. Dieser wiederum gab an, die Garage seiner Freundin ausgeräumt zu haben. Auch die Frau hatte mit dem spektakulären Fund offenbar nichts tun. Ihr ehemaliger Freund und dessen Vater müssten Besitzer des Hausrats gewesen sein, so die 35-Jährige gegenüber den Beamten. Beide Männer sind jedoch verstorben, weswegen die Herkunft der Munition immer noch im Unklaren liegt.

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Die letztendliche Entsorgung des brisanten Gegenstandes übernimmt nun der Kampfmittelbeseitigungsdienst.