Das Schaffhauser Festival „Stars in Town“ wird immer beliebter. Rund 60.000 Besucher zählten die Veranstalter im vergangenen Jahr, als das vom SÜDKURIER als Medienpartner unterstützte Festival nach zwei Jahren Corona-Pause noch stärker wieder durchstartete.

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Inzwischen hatten die Organisatoren Zeit Bilanz zu ziehen und nach zu justieren. Als Erfolgsmodell hat sich die Ausdehnung auf sechs Konzertabende an zwei Wochenenden ebenso etabliert, wie die Extra-Bühne für junge Künstler auf dem Fronwagplatz.

Weitere Headliner bis Jahresende

Auch das Konzept stringenter Themenabende käme an, betont Festival-Sprecher Urs Peter Naef laut einer Presseinformation und kündigt bereits die ersten zwei Konzertabende an: Die italienische Singer/Songwriter-Legende Zucchero kommt am Donnerstag, 3. August, zu Stars in Town; das Phänomen Paul Würdig – alias Rapper Sido – am Freitag, 4. August mit dem Berliner Rap-Duo SDP. Was die Besucher an den weiteren vier Abenden erwarten werde, solle noch bis zum Jahresende bekannt gegeben werden, so Naef in der Presseerklärung.

Zucchero kommt am 3. August nach Schaffhausen.
Zucchero kommt am 3. August nach Schaffhausen. | Bild: Carlota Figueras

Dass Gutes nicht auch noch besser werden könne, betonen die Festival-Macher dabei auch. Was sowohl bei Veranstalter, Sicherheitskräften und Publikum nicht so gut angekommen sein soll, ist die Dichte auf dem Festivalplatz Herrenacker mitten in der Schaffhauser Altstadt, wo vom 2. bis 12. August das nächste Festival stattfinden soll. Mit dem italienischen Bluesrocker und Weltstar Zucchero und dem deutschen Hip-Hop-Hitgaranten Sido präsentiert Stars in Town bereits vor Weihnachten die ersten Headliner.

Zucchero steht schon lange auf der Wunschliste

Zucchero sei seit Jahren einer der Wunschkünstler des Schaffhauser Festivals, heißt es in der Presseinformation. „Wir sind sehr dankbar, dass es nun passt und endlich ein italienischsprachiger Künstler am Stars in Town auftreten wird“, so Naef. Als einer der wichtigsten Vertreter der italienischen Populärmusik zählt er Zucchero zu den erfolgreichsten Künstlern des Landes.

Nicht zuletzt durch seine häufige Zusammenarbeit mit internationalen Größen ist es Zucchero gelungen seine Popularität weit über sein heimatland hinaus zu steigern. „Der Festivalabend wird durch das Schweizer Pop-Phänomen Joya Marleen eröffnet, die 2022 gleich drei Swiss Music Awards gewann“, so Naef laut Pressemitteilung. Mit Gavin James ergänze einer der eindrücklichsten Simmen aus Irland den Festivalabend.

Rapper Sido wird am 4. August beim Festival Stars in Town erwartet.
Rapper Sido wird am 4. August beim Festival Stars in Town erwartet. | Bild: Jonas Walzberg

Wie wichtig der deutsche Musikmarkt für den grenznahen Standort Schaffhausen ist, hätten die letzten Jahre gezeigt: Darum ist am Freitag, 4. August, eine große Party angesagt. „Kein anderer deutscher Künstler meistert den Spagat zwischen Hip-Hop und Mainstream so gut wie Sido“, wird Naef in der Presseerklärung zitiert. Das zeige sich auch an seinem Publikum: Nach über 20 Jahren an der Spitze schafft es Sido, wie kaum ein zweiter Rapper in Deutschland, die Generationen seiner Fans zu vereinen – mittlerweile sind die Rap-Fans der ersten Stunde nicht selten zusammen mit ihren Kindern im Publikum.

„Wer den Ausnahmekünstler schon mal in seinem Live-Element erlebt hat, weiß, dass ihn eine energiegeladene und einzigartige Show erwartet.“ Dazu werde die Kult-Band SDP aus Westberlin erwartet.

Das kleine Festival am Rande der Nordschweiz finde inzwischen auch international Beachtung. Mit dem Leitmotiv, mehr als Musik zu bieten, liege der Fokus auf dem Gesamterlebnis und nicht nur auf der Musik. „Mit Lichtprojektionen, einzigartige Walking-Acts und Lichtskulpturen wird die Schaffhauser Altstadt richtiggehend inszeniert und bringt die Besucher zum Staunen“, erläutert der Mediensprecher.

Nominierung für den European Festival Award

Das Konzept sei nun für den European Festival Award in der Kategorie kleine Festivals nominiert: „Ein toller Erfolg für diesen Schaffhauser Kulturleuchtturm“, so Naef in der Pressemitteilung. Mit je drei Konzerten pro Abend auf der Hauptbühne am Herrenacker biete Stars in Town trotzdem noch immer viel Musik. Die sehr positiven Besucherrückmeldungen nach der Erweiterung auf zwei Festivalwochen bekräftigen die Veranstalter, den neu eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.