Der Andrang war groß zum Auftakt des Singener Hüttenzaubers auf dem Hohgarten zwischen Rathaus und Stadthalle. Pünktlich zur Eröffnung strömten nicht nur die Singener zum Hohgarten.

Bereits zum vierten Mal organisieren Tommy Spörrer und Frank Schuhwerk von Event Promotion den Weihnachtsmarkt unterm Hohentwiel. "Und man kann die große Beliebtheit an der großen Zahl der Besucher sehen", betonte Oberbürgermeister Bernd Häusler angesichts der Menschenmassen rund um die vielen Marktstände und die zentrale Urweisse Hütt'n. Über 50 000 einzelne Lichter und Lichterketten verwandeln den Rathausplatz noch bis Samstag, 23. Dezember, Abend für Abend in ein funkelndes und strahlendes Lichtermeer und erstmals wird auch das Rathaus mit in die Illumination eingebunden. In den kommenden Wochen soll der Weihnachtsmarkt wieder zum Wintertreffpunkt im Hegau werden. "Wenn das Wetter wie heute kalt, trocken und Glühwein-freundliche bleibt, dürfte das klappen", so Häusler.

Zum Auftakt war alles wie bestellt. Sogar etwas Schnee sorgte für winterliche Stimmung, urige Feuer wärmten die Besucher und frostige Temperaturen machten den Schluck Glühwein oder Punsch zum Genuss. In der Urweisse Hütt’n sorgte schon gleich nach der offiziellen Eröffnung die Partyband "d' Lausbube" für Stimmung.

Genießen konnten die zahlreichen Besucher auf dem Weihnachtsmarkt ein abwechslungsreiches Marktsortiment von kulinarischen Genüssen bis hin zu Kunsthandwerk von wärmenden Kopfbedeckungen bis zu kreativen Dekoideen. Mit seinen 35 kleinen Berghütten lädt der Markt zum weihnachtlichen Geschenkekauf oder einfach nur zum gemütlichen Bummel in schöner Atmosphäre ein und für die Freunde guten Essens sind vielfältige Gaumengenüsse von leckeren Grillwürste bis zu Fischspezialitäten und würzigen Kartoffeln im Angebot. "Eine Besonderheit und im vierten Jahr fast schon mit Kult-Charakter ist die nostalgische Feuerzangenbowle", verspricht Hüttenzauberer Frank Schuhwerk, dass der riesige Feuerzangenbowle-Kessel jeden Abend aufs Neue entzündet wird.

Die Bodensee-Hütten, die aus dem eigenen Bestand des Veranstalters stammen, geben dem Schauplatz von Handel und Gastronomie auch in diesem Jahr sind typisches Aussehen. "Die Gestaltung macht den Markt zu etwas Besonderem", lobt Kirsten Brößke das Engagement der Hüttenzauber-Macher Schuhwerk und Spörrer. Leckereien aus der Region gibt in der Hütte vom Johanni Hof aus Obergailingen mit Käse, Wurst- und Schinkenwaren, original Dresdner Christstollen gleich um die Ecke, aber auch würzige Spezialitäten aus Südtirol oder von der Nordsee locken die Besucher. Zu bewundern gibt es Wurzellampen aus handgeschöpftem Papier, bei Kambag gibt es Lederwaren, Wolltücher und Weihnachtsschmuck und Hegau Herz & Hand zeigt Schönes für Zuhause.

Der Andrang war groß zum Auftakt des Singener Hüttenzaubers auf dem Hohgarten zwischen Rathaus und Stadthalle. Bereits zum vierten Mal organisieren Tommy Spörrer und Frank Schuhwerk von Event Promotion den Weihnachtsmarkt unterm Hohentwiel.
Der Andrang war groß zum Auftakt des Singener Hüttenzaubers auf dem Hohgarten zwischen Rathaus und Stadthalle. Bereits zum vierten Mal organisieren Tommy Spörrer und Frank Schuhwerk von Event Promotion den Weihnachtsmarkt unterm Hohentwiel. | Bild: Sabine Tesche

Überdies hat das Weihnachtspostamt eine Filiale beim Hüttenzauber eröffnet und der Singener Krippenpfad, den der Singener Künstler Antonio Zecca gemeinsam mit Schülern aus Gaienhofen gestaltet hat, findet seinen Ausgangspunkt mit lebensgroßen Figuren und führt mit vielen von Schülern gestalteten Krippen quer durch die Stadt. Für eine regelmäßige Verbindung von Innenstadt zum Weihnachtsmarkt sorgt auch die Hüttenzauber Express-Bimmelbahn, die halbstündlich vom Bahnhof durch die Innenstadt zum Festgelände und zurück fährt. "Großartig ist der Circus of Illusions", lobt Michael Burzinski das schwarz-weiße Zelt am Eingang des Hüttenzauber-Weihnachtsmarkts. Dort können Besucher bei der einzigen reisende Zauber-Varieté-Show Magie hautnah erleben.

Programm in der Hütte

  • Viel Platz: Die Aufteilung des Geländes bleibt klassisch, wobei auch die Erdinger Urweiße Hütt'n wieder mit dabei ist. Darin stehen 180 reservierbare Sitzplätze und diverse Stehplätze ohne Reservierung zur Verfügung.
  • Viele Bands: Das Programm in der Urweisse Hütt'n setzt, neben bewährten und altbekannten Künstlern aus der Region wie Chris Metzger, auch auf einige neue Künstler in der Almhütte. Die Mischung von bewährten Künstlern aus dem Hegau und neuen Gruppen wie die „Zitronenschüttler“ aus Bräunlingen sollen für Abwechslung und Unterhaltung der Gäste sorgen.
  • Die Zugabe: Auch nach dem Ende des Weihnachtsmarkts am 23. Dezember wird das Party-Programm bis Silvester auf dem Rathausplatz fortgeführt. (bie)