Bei vielen Familien war der Konsum von Medien schon Thema, bevor die Corona-Pandemie kam. Seither gibt es vielfach nur die Möglichkeit, per Internet Kontakt mit Freunden zu halten. Eltern machen sich Sorgen, weil Online-Medien bei den Kindern nun ständig präsent sind.

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Nicht die Anzahl der Stunden sei entscheidend, sondern die Qualität des Umgangs mit dem Medium, sagt Susanne Hübschle. Die Erzieherin und zweifache Mutter gibt als Elterncoach Tipps im Umgang mit dem Nachwuchs. Bei ihr können Eltern im Rahmen eines neuen Caritas-Angebots Einzelberatungen einholen oder sich auf dem Online-Forum Sternstunde untereinander austauschen.

Die Sternstunde am Montag wendet sich an Eltern, denen das Gespräch mit anderen Vätern und Müttern durch die Pandemie verloren gegangen ist. „Wir wollen einen Raum für den unkomplizierten Austausch schaffen“, erklärt Susanne Hübschle.

Es gebe die Möglichkeit, sich unterschiedlichen Gruppen anzuschließen, je nachdem, ob das Kind in Kindergarten oder Grundschule geht oder zu den Pubertierenden gehört. Eine virtuelle Bar stehe allen offen. Wer sich anmeldet, bekommt die Zugangsdaten zum Online-Meeting.

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Ganz ohne Anmeldung gibt es donnerstags Tipps zum Thema Pubertät. Wenn sich Jugendliche lieber zurückziehen, sei es Sache der Eltern, die Initiative zu ergreifen: Jugendliche forderten ein Gespräch auf Augenhöhe. Wie dies gelingen kann, darüber klärt Susanne Hübschle auf.

Eltern sollten besser davon sprechen, wie sie sich fühlen und sich nicht mit Vorwürfen an den Jugendlichen wenden. Grundsätzlich sei die Zeit der Pubertät auch eine Zeit des Abschieds. „Es ist auch ein Trauerprozess, dass die süßen Kinder weg sind“, sagt Susanne Hübschle.

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