Die Organisatoren hatten Reinhold Löttrich ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Der Referent berichtete anschaulich von seiner Tour durch Neuseeland.

Bereits vor etwa einem Jahr hatte Löttrich die Senioren aus Gremmelsbach auf eine spannende Reise mitgenommen: Gemeinsam mit seiner Frau Uschi war er nach Nepal gegangen, um dort mit seinem Schwager spannende Momente in diesem Land der Achttausender zu erleben. Aber nach Nepal sollte es diesmal nicht gehen, wie Löttrich bei der Begrüßung feststellte. Sei Ziel lag auf der entgegengesetzten Seite der Welt.

Er zeigte sich über die große Zahl an Besuchern aus Vöhrenbach erfreut, neben zahlreichen Senioren waren auch etliche weitere Gäste da, die sich für das Land interessierten, um das es gehen sollte. Es sei diesmal eine „rein touristische Reise“ geworden, ohne persönliche Beziehungen. Per Flugzeug über die Türkei und den Iran zunächst nach Singapur führte ihre Reise, wo sie einen Tag zubrachten.

Der Stadtstaat habe sehr strenge Regeln und sei menschenfreundlich aufgebaut. Schon bei diesem Zwischenziel seien sie auf ein Phänomen gestoßen, das sie noch auf der gesamten Reise verfolgen sollte: Viele Gebäude seien im englischen Kolonialstil gebaut. Das war auch beim eigentlichen Ziel der Reise immer wieder der Fall. Neuseeland wollte das Ehepaar mit dem Wohnmobil erkunden. Nach der Landung auf dem Flughafen von Auckland, der größten Stadt des Inselstaates, ging es zunächst entlang der Ostküste nach Norden, in die Zentren der Maori-Kultur. Diese müsse man erleben, um Neuseeland zu verstehen, befand Löttrich. Martialische Tattoos prägten noch heute die Gesichter der Ureinwohner.

Und Löttrich machte seinem Publikum Appetit, seine Reise nachzuerleben, denn: „Die Campingplätze Neuseelands sind ein Traum, immer in der Nähe des Meeres und mit viel Platz, dazu sehr sauber“, schwärmte er.

Ein Dorf auf heißen Quellen wurde besucht, bevor es auf der Westseite der Insel wieder in Richtung Süden ging. Die Pancake Rocks waren optische Höhepunkte auf dem Weg zum Höhepunkt der Reise, dem Fjordland auf der Südinsel.

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Die Nordinsel sei die Kuh-, die Südinsel die Schafregion. Auffällig sei die magere einheimische Fauna: Verschiedene Vögel, darunter der Wappenvogel Kiwi und die berühmt-berüchtigten Keas, hätten eigentlich die Nischen besiedelt, die andernorts den Säugern vorbehalten sind – eingeschleppte Kleinsäuger wie Ratten, Iltisse sowie Hunde und Katzen hätten zu großen Aussterbewellen geführt.