Am kommenden Samstag, 22. Dezember, entscheidet sich, ob Hannes Schwarz bei der TV-Show „Das Supertalent“ Sieger wird und das Preisgeld in Höhe von 100 000 Euro abräumt.

Derweil laufen in Triberg die Vorbereitungen für den Weihnachtszauber, wo Hannes nur drei Tage später allabendlich seine Feuershow auf dem Wasserfall zeigen wird. Der TV-Auftritt könnte direkte Auswirkungen für die Veranstaltung haben.

„Es könnte durchaus mehr Zulauf geben nach der Ausstrahlung“, schätzen die Weihnachtszauber-Veranstalter Thomas Weisser und Rainer Huber ein, dass der Auftritt von Hannes Schwarz in der Finalshow für einen zusätzlichen Besucherschub sorgen könnte, auf den man vorbereitet sein will. Von einem „grandiosen Werbeeffekt für Triberg in jedem Fall“ sprechen Bürgermeister Gallus Strobel und Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold bereits jetzt.

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Thomas Weisser erinnert sich an die Anfänge des Triberger Feuerkünstlers. „Hannes ist mit dem Weihnachtszauber groß geworden“, sagt er. Bei den ersten Veranstaltungen hat der heute 35-Jährige noch als Jugendpfleger der Stadt Triberg gearbeitet. Und der Weihnachtszauber war die erste große Plattform für ihn, der damals mit dem Feuerspucken gerade angefangen hat. Bis heute ist die Feuershow, die von der Triberger Weihnachtszauber Event GmbH produziert wird und mitten auf dem Wasserfall stattfindet, eines der Zugpferde der sechstägigen Veranstaltung.

Hannes Schwarz liebt das Spektakel. Er speit Flammen (oben) oder spielt seine brennende Geige mitten auf dem Triberger Wasserfall (unten). Bilder: Roland Sprich
Hannes Schwarz liebt das Spektakel. Er speit Flammen (oben) oder spielt seine brennende Geige mitten auf dem Triberger Wasserfall (unten). | Bild: Sprich, Roland

Derweil ist Hannes Schwarz bereits seit Montag in Köln, um alles für seinen Auftritt in der Live-Sendung vorzubereiten. Per Telefoninterview erläutert er, was er vorhat. „Ich werde im Fernsehen einen kleinen Vorgeschmack geben auf das, was die Menschen beim Weihnachtszauber erwartet“, sagt er. Er werde aber nur eine Show „mit angezogener Handbremse“ zeigen können.

Schon jetzt treibt die Feuershow die Verantwortlichen von Behörden und dem TV-Studio Schweißperlen auf die Stirn. Wie Hannes Schwarz verrät, soll bei der Show ein spezieller Flammenrucksack zum Einsatz kommen, der auch beim Weihnachtszauber eingesetzt wird. Ein Team von zehn Leuten, die unter anderem aus Mallorca kommen, ist mit der Umsetzung befasst.

Der größte Unterschied zwischen dem Fernsehauftritt und der Liveshow auf dem Wasserfall ist für den Feuerkünstler die Zeit. „Bei der Show auf dem Wasserfall hab ich Spielraum. Im Fernsehen zählt jede Sekunde, um die Zuschauer zu überzeugen.“ Denn natürlich hat Hannes Schwarz fest vor, dieses Mal zu gewinnen. Bereits 2009 war er Gast in der Fernsehshow und musste sich damals im Finale knapp gegen einen Hund geschlagen geben.

„Ich komme mir vor wie auf einer Zeitreise“, erzählt er Mit einem Unterschied. „Ich gehe heute viel entspannter an die Sache ran.“ Damals, so sagt er, sei seine Karriere davon abgehangen. „Heute will ich die Menschen unterhalten und ihnen die Freude am Element Feuer vermitteln.“

Schwarz hofft jetzt, dass ihm das auch bei der Übertragung auf die heimischen Bildschirme gelingen wird. Denn beim großen Finale entscheiden allein die Fernsehzuschauer per Telefonvoting, wer das Supertalent 2019 wird.

Um Schwarz am Samstag zu unterstützen, wird eine kleine Gruppe Triberger nach Köln reisen, um ihn während seines Auftritts direkt im Studio ... nun ja ... anzufeuern.

Die Liveshow „Das Supertalent“ des Fernsehsenders RTL beginnt am Samstag, 22. Dezember, um 20.15 Uhr.