Tennenbronn – Der Auftakt zum 12. Familienspaß von Summerland mit dem Motto "Draußen und umsonst" ist einmal mehr gelungen. So spricht Andrea Müller, im Rathaus Schramberg zuständig für den Tourismus, von einem durchaus guten Auftakt. Bereits vor Beginn des Konzertprogramms mit dem Edelweiß Echo füllten sich die Sitzmöglichkeiten vor dem Gästetreff am Remsbachhof.

Doris Storz, Tennenbronn: "Summerland ist schön. Von Anfang an sind mein Mann Lothar und ich hier. Da wird ein super Programm geboten, ich kann mich mit vielen unterhalten."
Doris Storz, Tennenbronn: "Summerland ist schön. Von Anfang an sind mein Mann Lothar und ich hier. Da wird ein super Programm geboten, ich kann mich mit vielen unterhalten." | Bild: Werner Mueller

Kinderunterhalter Dieter Sirringhaus verlegte unterdessen den Auftrittsort der Villinger Puppenbühne kurzerhand in den Gästetreff. Dort konnten die Kinder über die Taten von Kaspar, Seppel, Bello und dem weiteren Puppentheater-Gefolge am laufenden Band lachen.

Sirringhaus gelingt es besonders gut, Spontanität in die Aufführungen zu bringen. Mit Bellos ständigen Versprechern kämpfte Kaspar zwar, doch die Kinder hatten großen Gefallen daran. Überhaupt ist Bello das kontrastreiche Gegenstück zum überlegt handelnden Kaspar.

Die Kinder freuen sich, wenn Dieter Sirringhaus in die Rollen seiner Handpuppen schlüpft.
Die Kinder freuen sich, wenn Dieter Sirringhaus in die Rollen seiner Handpuppen schlüpft. | Bild: Werner Mueller

So kommt auch die Botschaft bei den Kindern an. Sie entwickeln ein feines Gespür für gerechtes Handeln, während Sirringhaus sein Stück "Die Wunderblume" aufführt. Der Wortakrobat schafft es immer wieder, Pointen zu setzen, die selbst das erwachsene Publikum zum Lachen bringen.

Peter Kunz, Tennenbronn: "Zu Summerland komme ich gerne. Das ist eine liebgewonnene Veranstaltung an der sich Freunde der Edelweiß Echo Musik ungezwungen treffen könnnen."
Peter Kunz, Tennenbronn: "Zu Summerland komme ich gerne. Das ist eine liebgewonnene Veranstaltung an der sich Freunde der Edelweiß Echo Musik ungezwungen treffen könnnen." | Bild: Werner Mueller

Erwartungsgemäß brachte dann das Edelweiß Echo seinen großen Fanclub zum Veranstaltungsort mit. Der Auftritt der weit über Tennenbronn hinaus bekannten Familienband wurde dieses Jahr an den Summerland-Beginn gesetzt.

Das Edelweiß Echo ist ein Stimmungsgarant an der SummerlandAuftaktveranstaltung. Von links Manuela Fleig, Uschi Haas (hinter dem Schlagzeug), Ronny Haas und Alfred Haas.
Das Edelweiß Echo ist ein Stimmungsgarant an der SummerlandAuftaktveranstaltung. Von links Manuela Fleig, Uschi Haas (hinter dem Schlagzeug), Ronny Haas und Alfred Haas. | Bild: Werner Mueller

Für das Edelweiß Echo ist diese Veranstaltung ein Heimspiel. Schließlich kommt Bandchef Alfred Haas von der Tennenbronner Öhle, was ihm auch den Spitznamen "Öhle Haas" einbrachte. Mit dabei sind Ehefrau Uschi am dem Schlagzeug sowie Tochter Manuela Fleig und Sohn Ronny. Von volkstümlichen Hits bis zum Schlager reicht das Repertoire.

Willi Weisser, Tennenbronn:"Sobald ich Zeit habe bin ich hier bei Summerland dabei. Das ist eine tolle Veranstaltung im August und dann noch mit dem Edelweiß Echo."
Willi Weisser, Tennenbronn:"Sobald ich Zeit habe bin ich hier bei Summerland dabei. Das ist eine tolle Veranstaltung im August und dann noch mit dem Edelweiß Echo." | Bild: Werner Mueller

Wenn dann Ronny Haas sein Talent als Trompeter ausspielt, tritt er schon mal in der Maske von Louis Armstrong auf, um musikalisch den Ton anzugeben. Mutter Uschi hat die Familie im Griff, sie sagt an, was als nächstes zu hören sein wird. Nacheinander hat zudem jedes Mitglied der Familienband seinen solistischen Gesangsauftritt.

Am Keyboard spielt Tochter Manuela, dazu spielt sie oft das Akkordeon. Sohn Ronny kann E-Bass und Gitarre abwechselnd spielen. Und Alfred Haas greift neben der Gitarre etwa zur Steirischen Harmonika oder dem Saxophon.

Das musikalische Programm erinnerte beispielsweise an den Sänger Michael Holm mit "Mendocino", "Auf der Autobahn" ging es mit Bedacht weiter. Sogar "Rock 'n Roll im Fahrstuhl" bot das Edelweiß Echo. Evergreens, Volksmusik und Schlager erreichten das begeisterte Publikum.