Um eine Verbreitung des Coronavirus an den Einrichtungen vorzubeugen, verschiebt die Hochschule Furtwangen (HFU) ihren Semesterbeginn. Die DHBW Villingen-Schwenningen unterbricht ihrerseits den laufenden Studienbetrieb. Das geben die Einrichtungen in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

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„Die HFU und die DHBW Villingen-Schwenningen stehen in engem Austausch über die Entwicklungen und Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Unter Einbezug der Empfehlungen der örtlichen und überörtlichen Gesundheitsbehörden, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und dem Präsidium der DHBW, wurden bereits in der vergangenen Woche Maßnahmen erlassen, die eine Ausbreitung des Coronavirus vorbeugen sollen. Inzwischen hat das MWK einen Erlass verkündet, der den Studienbetrieb bis zum 19. April einstellt“, teilten die Rektoren, Rolf Schofer (HFU) und Ulrich Kotthaus (DHBW Villingen-Schwenningen) mit.

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Die Rektoren betonen, dass es sich um eine vorbeugende Maßnahme handelt. Einen bestätigten Corona-Fall gebe es an den Hochschulen bislang nicht. „Mit der Umsetzung dieser angeordneten Maßnahme können wir einen Beitrag leisten, mögliche Corona-Infektionen zu verhindern.“, erklärten die Rektoren.

Der Verwaltungs- und Forschungsbetrieb der Hochschulen läuft weiter. So haben die Bibliotheken weiterhin geöffnet und Studienberatungsstellen sind weiterhin besetzt. Studierende sowie weitere Mitglieder der Hochschulen werden laufend über die Entwicklungen und Maßnahmen informiert, so die Mitteilung.