„Es ist beeindruckend, was trotz der starken Einschränkungen im vergangenen Jahr im Verein gegangen ist“, brachte es Bürgermeister Rudolf Fluck bei der Hauptversammlung des Radsportvereins Mönchweiler auf den Punkt.

Bisheriger Mitgliederhöchststand erreicht

Auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen zeigt eine sehr positive Tendenz: Der Verein hat seinen Mitgliederhöchststand von 84 Mitgliedern erreicht. Die magische Zahl 100 scheint in Reichweite. Gerne würde Vorsitzender Hartmut Capteina aber noch mehr junge Mitglieder in den Reihen der Radsportler sehen.

Reger Zuspruch fürs Kindertraining

Die Jugendarbeit des Vereins entwickelt sich bereits jetzt sehr positiv. Das Kindertraining unter Leitung von Peter Freigang hat regen Zuspruch. Geld, das bislang in ein Jahresabschlussessen für erwachsene Mitglieder geflossen ist, soll deshalb künftig der Nachwuchsarbeit zugutekommen. Auch der Beitrag zum Kinderferienprogramm der Gemeinde wurde gut angenommen.

Etliche Absagen wegen Pandemie

Die Einschnitte des Lockdowns bedeuteten aber auch für den Radsportverein etliche Absagen. So konnte im vergangenen Jahr weder das Trainingslager auf Mallorca stattfinden, noch waren über viele Wochen Training in der Gruppe oder die Austragung von Radrennen möglich. Erst im Spätsommer konnte „das in Südtirol lebende Talent des Vereins, Adrian Leute, ein Rennen bestreiten“, berichtete Hartmut Capteina. Dieses hatte es dann auch in sich. Beim Engadin Bike Giro platzierte sich Adrian Leute beispielsweise im mit vielen Profis besetzten Feld auf einem hervorragenden 44. Platz.

Am Bike-Parcours viel Arbeit nötig

Mehrfach mussten die Mitglieder Hand am Bike-Parcours des Vereins anlegen. Mit viel Aufwand galt es unter anderem die Folgen der Frühjahrsstürme zu beseitigen. Weitere Arbeiten stehen an.

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Nicht nur Mitglieder sind regelmäßig zu den Ausfahrten eingeladen. Zu den Samstagsausfahrten der Straßenradfahrer und den Mittwochsfahrten der Mountainbiker ist neu donnerstags eine Seniorenausfahrt mit dem Rennrad hinzugekommen. Für 2022 wird man bezüglich der Ausfahrten dennoch über eine Neustruktur nachdenken. „Der Bedarf hat sich verschoben“, haben die Verantwortlichen festgestellt.

Verlässliche Sponsoren

Dank des Engagements seiner Sponsoren verzichtete der Verein auf die Anmeldung von Mitteln für die Coronaförderung der Gemeinde. Gerne möchte man in diesem Monat auch noch an der Jubiläumsfeier der Radfreunde in der Partnergemeinde Chabeuil teilnehmen. Doch auch hierfür bleibe einmal mehr abzuwarten, ob die Pandemie das erlaube, so der stellvertretende Vorsitzende Peter Kaiser.