Wie sehr die Leser ihre Gemeindebücherei in Mönchweiler lieben, wurde jetzt einmal mehr deutlich, als die Bücherei nach langer pandemiebedingter Zwangspause wieder öffnete. An den ersten Öffnungstagen war hier ein reges Kommen und Gehen. Natürlich musste Gelesenes endlich zurückgegeben werden, aber auch die Sehnsucht nach neuem Lesefutter war groß.

Büchereileiterin Monika Hettich-Marull war in den vergangenen Wochen nicht untätig. Neue Bücher wurden angeschafft und der Bestand überarbeitet. Eine großzügige Bücherspende verlangte dann kurz vor Wiedereröffnung der Bücherei sogar einige Extrastunden. Rund 200 Bücher mussten gesichtet und sortiert werden. Viele konnten in den Bestand aufgenommen werden und bereichern so das Angebot.

Umfangreiche Blue-Ray-Sammlung gespendet

„Wir nehmen gerne Bücher an. Voraussetzung ist jedoch, dass sie in sehr gutem Zustand und aktuell sind“, freut man sich seitens der Bücherei über Spenden. Noch umfangreicher war eine Sachspende, von der die Bücherei jetzt profitieren darf. Eine umfangreiche Sammlung an Filmen nahezu jedweder Geschmacksrichtung auf DVD und Blue-Ray wurde der Bücherei übergeben. Diese und andere bereits vorhandene Filme stehen künftig zur Ausleihe bereit.

Die Büchereileiterin hofft nun darauf, dass die Corona-Lockerungen Bestand haben können. „Selbstverständlich gilt in der Bücherei immer noch die Masken- und Abstandspflicht. Wir wünschen uns, dass die Besucher zielgerichtet in die Bücherei kommen, um sich Medien auszuleihen, oder zurück zu bringen“, sagt Monika Hettich-Marull.

Vor allem für die Schüler der Gemeinschaftsschule, in deren Gebäude sich die Gemeindebücherei befindet, bedeutet das eine Umstellung. Gerne nutzen sie einzeln oder auch in Gruppen die Bücherei in den Pausen als Rückzugsort. „Wenn die Kinder und Jugendlichen den nötigen Abstand einhalten können, ist das natürlich auch weiterhin kein Problem. Mit gegenseitigem Verständnis werden wir gut zurechtkommen „, sagt die Büchereileiterin.

Veranstaltungen sind in der Bücherei vorerst nicht geplant. Eine gute Nachricht gibt es für die Leser dennoch: „Wer seine Bücher – pandemiebedingt – verspätet zurückgibt, muss nicht mit Säumnisgebühren rechnen. Wir haben die Gebühren für diese Zeit storniert“, lautet der Hinweis an die Leser.