Löffingen - Nach der brütenden Hitze und den Bade-Sommertagen können in den Freibädern in Löffingen und Dittishausen positive Bilanzen gezogen werden. Die Menschen richten sich nach den Corona Bedingungen, heißt von den Bäder-Teams. Vor allem Ehrenamtliche sorgen dafür, dass die Gäste den Badespaß genieße können.

Waldbad Löffingen: Seit dem 4. Juli ist das Löffinger Waldbad geöffnet. Ganz bewusst hat sich der Gemeinderat für die Öffnung entschieden um vor allem den Kindern in den Ferien das Badevergnügen zu ermöglichen.

Zwar gibt es im Waldbad neben den Badeaufsichten und den DLRG-Mitgliedern noch viele freiwillige Helfer, welche auf die Einhaltung der Coronavorschriften achten; „doch wir würden uns freuen, wenn sich der eine oder andere gerade jetzt in der Ferienzeit noch melden würde“, hofft Hauptamtsleiter Martin Netz noch auf Verstärkung.

Die Häuschen von Löffingens 1200-Jahr-Feier stehen nun im Waldbad als Umkleidekabinen.
Die Häuschen von Löffingens 1200-Jahr-Feier stehen nun im Waldbad als Umkleidekabinen. | Bild: Gerold Bächle

Der Kartenverkauf läuft zweigeteilt, zum einen können die Karten über das Onlineportal erworben werden, es gibt aber auch ein kleines Kontingent direkt an der Waldbadkasse. Die Onlinetickets können im Vorverkauf bis zu drei Tage vor dem Besuch erworben werden. Ende Juli und Anfang August war das Kontingent schnell ausverkauft.

Das digitale Ticket und das Einlassmanagementsystem haben sich bewährt, wie Susanne Bohnenstengel, Leiterin des Rechnungsamts, bilanziert. Es gibt folgende Karten: für Frühschwimmer (ab 9 Uhr), Tagestickets, Nachmittagstickets (12.30 Uhr bis 19 Uhr) oder Abendtickets von 18 Uhr bis 19 Uhr.

Ohne Corona-Situation wäre es im Waldbad sicher voller. Aber derzeit darf nur eine begrenzte Anzahl von Schwimmern gleichzeitig im Wasser sein, so wie in anderen Bädern auch.
Ohne Corona-Situation wäre es im Waldbad sicher voller. Aber derzeit darf nur eine begrenzte Anzahl von Schwimmern gleichzeitig im Wasser sein, so wie in anderen Bädern auch. | Bild: Gerold Bächle

Die künftige Leiterin des Rechnungsamts hatte den Plan erstellt. Maximal dürfen 540 Besucher gleichzeitig aufs Gelände, 79 dürfen sich im Schwimmer- und 85 im Nichtschwimmerbereich zur selben Zeit aufhalten. Auf dem Gelände wurden zwei Umkleidekabinen aufgestellt. Diese schmucken Häuschen waren zur 1200-Jahr-Feier geschaffen worden und wurden nun für das Waldbad umfunktioniert. Das Waldbad ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

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Freibad Dittishausen: Auch beim Förderverein Dittishausen, so Vorsitzender Joachim Bächle, hatte man die Kinder im Auge, als man sich für die Öffnung entschloss. „Wir alle gemeinsam stehen in der Corona-Krise vor einer großen gesellschaftlichen Herausforderung“, so der Vorsitzende des engagierten Teams vom Förderverein.

Klaus Willman ist für die Sicherheit mit ausgebildeten DLRG- Rettungsschwimmern verantwortlich. Er benötigt auch ehrenamtliche Helfer, welche die Coronavorschriften und das ausgearbeitete Hygienekonzept überprüfen.

„Glücklicherweise haben wir sehr viele ehrenamtliche Helfer aus Dittishausen, Bräunlingen, Löffingen, Döggingen und Unterbränd, die uns hier helfen“, freut sich Bächle. Durchschnittlich sei ein Helfer rund drei Stunden im Einsatz. 40 Helfer umfasst das Team. Den Einsatzplan übernehmen Vera Bruckmeier und Anette Sawetzki.

Dittishausen darf bis zu 250 Gäste aufs Gelände lassen

Karten gibt es am Automaten, ab hier herrscht auch Maskenpflicht. Für die Wassertechnik sind Max Bruckmeier, Andreas Gänsler und Joachim Schmidt verantwortlich. Es dürfen sich 23 Badegäste im Schwimmerbereich und 45 im Nichtschwimmerbreich gleichzeitig aufhalten.

Weil die Liegefläche groß ist, dürfen 250 Personen in den Bereich des Freibads. Hier hat der Förderverein, trotz der geringen Vorbereitungszeit, auch noch neue Spielgeräte für die Kinder aufgestellt. „Die Menschen sind sehr verständnisvoll, es gibt keine Probleme, die Corona-Verordnungen einzuhalten“, sagt Bächle. Geöffnet ist das Freibad von 11 Uhr bis 19 Uhr.

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