In der Sitzung des Ausschusses für Tourismus, Kultur, Bildung, Jugend und Soziales der Gemeinde Königsfeld legte Kurgeschäftsführerin Andrea Hermann den touristischen Halbjahresbericht für 2021 vor.

Erwartungsgemäß fiel dieser kurz aus, da aufgrund der Corona-Pandemie im ersten Quartal alle Messen abgesagt und aus Kostengründen auch keine virtuellen Messen gebucht worden seien. Im Innenmarketing sei Mitte Mai zur Teilnahme am jährlich stattfindenden Blumenschmuck-Wettbewerb aufgefordert worden. Nachdem der Start der Drei-Welten-Card sich von April 2020 auf Juli 2021 verschoben habe, seien kürzlich alle Vorbereitungen getroffen worden. Ergänzt werde die Mehrwertkarte für Gäste durch einer Bürger-Card, die bei der Tourist-Info erhältlich sei, so Hermann.

Ohne Ruine aber mit Garten

Im ersten Halbjahr seien viele Veranstaltungen abgesagt oder verschoben worden. Darunter auch das 22. Burgspektakel auf der Ruine Waldau. Es sei nicht möglich, die Corona-Abstände im Zuschauerbereich einzuhalten. Doch es gebe auch eine gute Nachricht. Inzwischen sei ein Kultur-Programm ausgearbeitet, das im Garten des Erdmuth-Dorothee-Hauses und bei schlechtem Wetter im Haus des Gastes in der Zeit vom 15. bis 18. Juli stattfinden könne.

Auch für Kinder ist was dabei

Regelmäßige Veranstaltungen im Außenbereich haben ab Juni wieder begonnen. Start der Kurkonzertsaison sei Ende Juni gewesen. In Absprache mit der Gemeinde Mönchweiler sei Mitte April der Startschuss für den Kindersommer „KöMö“ erfolgt. Aktuell lägen ihr viele Programmvorschläge von Vereinen und Einrichtungen vor. „Wir sind optimistisch, auch dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm anbieten zu können“, so die Kurgeschäftsführerin. Die Planungen für das Puppenspieler- und Märchenerzähler Festival am 4. und 5. September in Verbindung mit einem Verkaufsoffenen Sonntag seien angelaufen.

Jubiläums-Vorbereitungen laufen

Anlässlich des Doppeljubiläums 45 Jahre Kneippkurort Königsfeld und 200 Jahre Sebastian Kneipp seien vom 30. September bis 3. Oktober besondere Kneipp-Tage organisiert worden. Die Albert-Schweitzer-Tage zum 20-jährigen Bestehen des A-S-Hauses seien vom Mai auf die Zeit vom 5. bis 14. November gelegt worden. Hierfür hätten der Historische Verein und die Kommune ein vielfältiges Programm zum Thema „Mein Wort an die Menschen – Engagement gegen den Atomkrieg“ zusammengestellt, so Hermann. Bürgermeister Fritz Link bekräftigte: „Wir sind gut aufgestellt. Die Voraussetzungen, dass alles wieder besser wird, sind da“.