Das Team der Ambulanten Kranken- und Altenpflege (AKA) Berling, ein in der Region Immendingen und Geisingen tätiger Pflegedienst, wird von Montag, 21. Dezember, bis Mittwoch, 23. Dezember, in seinen Räumen in der Schwarzwaldstraße 48 Corona-Schnelltests anbieten.

Bei der mit Gemeinde, dem Gesundheitsamt und den Immendinger Ärzten abgestimmten Aktion erheben die Initiatoren Andrea und Hartmut Berling lediglich den Selbstkostenpreis von rund zehn Euro für den Test, während der Zeitaufwand ehrenamtlich erbracht wird. „Wir wollen die Gelegenheit zu den Schnelltests geben, damit die Leute ruhiger in die Weihnachtszeit starten können,“ sagt Hartmut Berling. Es werde nur zwischen 9 und 15 Uhr getestet, betont Andrea Berling.

Nur eine Momentaufnahme

Die Leiterin des AKA-Teams ist gelernte Krankenschwester und nimmt zusammen mit Heidi Melzer, ebenfalls Krankenschwester, die Corona-Tests in Schutzkleidung vor. Der Ablauf sieht vor, dass Abstriche von Rachen und Nase genommen und diese auf einen Flüssigkeitsträger aufgebracht werden. Nach etwa 15 Minuten steht das Ergebnis fest.

Es es positiv, dann ergeht eine Meldung ans Gesundheitsamt, mit dem Quarantäne und weitere Maßnahmen zu klären sind. Unter anderem könnten durch die Tests mögliche Infektionsketten zu einem frühen Zeitpunkt unterbrochen werden, so Hartmut Berling. „Die Schnelltests sind aber reine Momentaufnahmen„, hebt Andrea Berling hervor. Das Ergebnis gelte nur für einen kurzen Zeitraum.

Nur „ein Gefühl der Sicherheit“

Das betont auch Landrat Stefan Bär beim Landratsamt Tuttlingen, dem das Gesundheitsamt zugeordnet ist: „Solche Tests geben ein Gefühl der Sicherheit, sie haben aber nur dann wirklich Aussagekraft, wenn sie auch professionell begleitet werden.“

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Niemand könne am Montag zum Schnelltest gehen und dann am 25. Dezember sicher sein, kein Corona zu haben. Der Landkreis mache solche Tests deshalb nicht vorbeugend, sondern nur, wenn Symptome vorhanden sind.