Zur weiteren Umsetzung der Digitalisierung an der Reischach-Real- und Werkrealschule erhalten die Lehrer 32 Tablets mit Tastatur. Ihre Beschaffung kostet 40.631 Euro und wird aus Förderprogrammen des Landes Baden-Württemberg bezuschusst. Der Gemeinderat gab bei seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für den Kauf der mobilen Endgeräte.

„Wir haben die Erprobungsphase des Jahrhunderts gehabt,“ sagte Rektorin Gabrijela Sulc, als sie im Gemeinderat die bisherigen Fortschritte der Digitalisierung an der Reischachschule vorstellte. Sie bezog sich damit auf den Einsatz der vorhandenen Technik und Programme während der Zeit, in der die Schüler wegen der Corona-Pandemie teilweise zuhause unterrichtet werden mussten. Damit hat die Immendinger Real- und Werkrealschule bereits gute Erfolge verbucht.

Fast alle Zimmer verkabelt

Die weiteren Ziele des digitalen Lernens an der Schule stellte Sulc in einer Präsentation vor. Roman Rendle, verantwortlicher Lehrer der Reischachschule im Bereich Digitalisierung und gleichzeitig beim Kreismedienzentrum beschäftigt, erläuterte dem Gemeinderat, wie ein digitales Klassenzimmer funktioniert und warum sich die Schule für den Erwerb von 32 Tablets der Marke Apple, Modell iPad Pro, mit 12,9-Zoll-Bildschirm entschieden hat. Günstigster Anbieter hierfür war die Firma RedNet.

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Was den Stand der digitalen Ausstattung des Schulgebäudes angeht, so sind fast alle Klassenzimmer inzwischen verkabelt und mit Zugangspunkten ausgestattet, das WLAN-Netz ist eingerichtet, neue Beamer für jedes Zimmer werden beschafft, die Cloud-Lösung zur Arbeit im Kollegium ist eingerichtet, notwendige Kommunikationsplattformen zur Arbeit mit Eltern und Kinder sind vorhanden.

Geräte für Alle bis 2026

Die Schüler der Jahrgangsstufe fünf der beiden Schulen sind bereits mit Leih-iPads ausgestattet, ebenso soll es dann mit den Sechstklässlern laufen, während den Eltern der Klassen sieben bis zehn günstige Leasingangebote gemacht werden sollen. Ziel ist es laut Roman Rendle, bis zum Jahr 2026 alle rund 400 Reischach-Schüler mit Geräten zu versorgen. Dabei schöpft die Schule alle Fördermöglichkeiten aus.