Welcher Weg für das Aquari gewählt wird? Diese Frage wollen die Stadträte in einem längeren Diskussionsprozess beantworten. Zu der Sachlage haben sich die Fraktionssprecher ab schon geäußert.

Das könnte Sie auch interessieren
Franz Albert
Franz Albert | Bild: CDU
  • Franz Albert (CDU): Auch wenn er sich ein "günstigeres Ergebnis" gewünscht hätte, zeigte sich der CDU-Fraktionssprecher mit der Qualität des Zehle-Gutachtens zufrieden. "Diejenigen, die für unsachgemäße Ausführung verantwortlich sind, können wir wohl nicht in Regress nehmen, oder?", fragt sich Albert. Doch es ginge ja nicht nur um die Sanierung zur Jahrtausendewende. "Auch der Anbau hat erhebliche Mängel, die auf Pfusch hinweisen." Über einen langen Zeitraum habe sich die Stadt ein großes finanzielles Polster angespart, das durch das Großprojekt erheblich reduziert werde. "Eine Zukunftsgestaltung ist dann nicht mehr möglich.
Kerstin Skodell
Kerstin Skodell | Bild: unbekannt
  • Kerstin Skodell (SPD): "Wir sind uns alle einig, dass was gemacht werden muss. Jetzt geht es um das Wie, Wann und Wo", sagt die SPD-Fraktionssprecherin, die sich stark an die Diskussionen von vor 20 Jahren zurückerinnert fühlt, als es um die erste Sanierung ging. "Damals haben wir uns die gleichen Fragen gestellt", sagt Skodell. Sie wolle die Schäden nicht schön reden, aber bei der 2001-Sanierung habe man die Ausgaben gedeckelt. Vielleicht sollte man das dieses Mal nicht tun.
Adolf Baumann
Adolf Baumann | Bild: Roland Sigwart
  • Adolf Baumann (FDP/FW/UWV): "Es ist ungewöhnlich, sechs Wochen vor der Kommunalwahl so ein Thema zu präsentieren", sagt der Fraktionssprecher des Dreibündnisses FDP/FW/UWV und fügt hinzu: "Aber wir wollen ehrlich zu den Wählern sein, die Entscheidung würde dann der neue Gemeinderat treffen. Wichtig sei der Zeitpunkt der Realisierung: Bevor das Aquari, das in der Region einen höhen Stellenwert besitze, in Angriff genommen wird, sollten erst die Großbaustelle Schule und andere Projekte abgeschlossen werden. "Wir sollten uns viel Zeit für die Diskussion und das Planen nehmen", fordert Baumann. Wenn man das so gemacht hätte, sei es in Hüfingen immer so gewesen, dass "wir was ganz Gutes hinbekommen haben."