Noch ist der Platz für das Gemeindezentrum in Gütenbach leer, doch die Pläne für den Neubau von Rathaus und Feuerwehrgerätehaus nehmen Gestalt an. Der Gemeinderat sprach sich nun dafür aus, einen Planungsausschuss zu gründen. Ihm gehören Bürgermeisterin Lisa Hengstler als Vorsitzende und als ihre Stellvertreterin Rafaela Riesle an. Weitere Mitglieder des Gemeinderates sind Manuel Scherzinger (Vertreter Josef Rösch), Jörg Markon (Sebastian Weiß) und Lorenz Wiehl (Marius Ensch). Die Feuerwehr wird im Ausschuss vertreten durch den Kommandanten Jürgen Schonhardt (Vertreter Patrick Markon), Jürgen Rösch (Stefan Scherzinger) und Werner Kirner (Joachim Dorer).

Gemeinderat entscheidet

Der Ausschuss tagt erstmals am Mittwoch, 19. Mai, kündigte die Bürgermeisterin an. Er wird dann regelmäßig einberufen, um Detailfragen vom Treppenaufgang über Wand- und Bodenbeläge bis hin zum Bauzeitenplan zu beraten. Die endgültigen Entscheidungen, insbesondere über Kosten und Auftragsvergaben, bleiben beim Gemeinderat.

2,8 Millionen Euro Kosten

Der Neubau wird rund 2,8 Millionen Euro kosten. Im laufenden Haushaltsjahr sind 200.000 Euro für Planungskosten und erste Arbeitsschritte einkalkuliert. 1,8 Millionen Euro sind für 2022 vorgesehen. Mittel aus der Städtebauförderung sowie Zuschüsse der Feuerwehr werden einen großen Teil der Baukosten abdecken.

Günstigster Radlader wird gekauft

Einen Radlader des Herstellers Volvo vom Typ L 30 G wird die Gemeinde Gütenbach anschaffen.
Einen Radlader des Herstellers Volvo vom Typ L 30 G wird die Gemeinde Gütenbach anschaffen. | Bild: Volvo

Einen neuen Radlader kauft die Gemeinde Gütenbach, nachdem von sechs Typen Angebote eingeholt worden waren. In der Sitzung des Gemeinderates berichtete Bürgermeisterin Lisa Hengstler, dass vier der Geräte ausprobiert worden waren. Bernd Emmler vom Bauhof erläuterte, dass die Maschinen zusammen mit Gemeinderat Marius Ensch genauestens inspiziert worden waren, um die Prioritäten festzulegen. Die Preise bewegten sich zwischen knapp 58.000 und 90.000 Euro. Der Gemeinderat entschied sich auf Empfehlung des Bauhofs für das günstigste Fahrzeug, einen Volvo des Typs L 30 G mit 75 PS. „Gute Rundumsicht, angenehmes Handling“, lobte Bernd Emmler. Die Maschine ist sofort verfügbar. Nur kurz diskutierte der Gemeinderat darüber, ob für den Radlader ein Kredit über 48.000 Euro aufgenommen werden sollte. Einstimmig folgte das Gremium den Vorschlag von Jörg Markon, den Radlader aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Den ausrangierten Radlader wird die Gemeinde an den Höchstbietenden verkaufen.