Vorsitzender Gerhard Buchmann berichtete, dass der Furtwanger Verein Kontakte zu den Nachbarvereinen knüpfte, nach Gütenbach und St. Georgen. Auf großes Interesse stieß die Sommerausstellung „Häuser und Höfe einst und jetzt“. Museumsleiterin Elke Schön berichtete, dass 1133 Besucher die Schau besichtigten.

Etwas enttäuscht zeigte sie sich, dass keine Diskussion über Erhalt und Instandsetzung alter Gebäude in Gang kam. Die Winter-Ausstellung über die Geschichte der Firma S. Siedle und Söhne zählte 389 Besucher.

Außer den sonntäglichen Öffnungszeiten wurden in der Arche 66 Veranstaltungen organisiert. Hinzu kamen elf Sonntagsfrühstücke, wie Doris Kulke nachgezählt hatte. Sechs standesamtliche Trauungen fanden in der Arche statt.

Archivar Thomas Braun hatte die Sammlung des Vereins um zahlreiche Spenden ergänzen können, Chroniken, Zeitungen, Bücher und Gedichte. Auch die jüngsten Besucher tauchten mit viel Interesse in die Vergangenheit ein, berichtete Stephany Lambotte über die Aktionen der Naturpark-Schule in der Arche.

Der Kassenstand war, wie Kassiererin Doris Kulke berichtete, zwar etwas gesunken. Aber der Verein hatte in Ausstellungsvitrinen und Geschirr investiert. Der Geschichts- und Heimatverein, der seit 41 Jahren besteht, hat derzeit 272 Mitglieder.

Arnold Kienzler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Siedle-Ausstellung. Als Dankeschön habe die Horst-Siedle-Stiftung dem Verein eine Spende überwiesen.

Am 21. Februar wird die „alte Fasnet“ gefeiert mit alten und neuen Büttenreden und Musik. Die Sommerausstellung wird dem Schwarzwälder Kunsthandwerk gewidmet.

Zu Ehrenmitgliedern ernennt der Furtwanger Geschichts- und Heimatverein zwei verdiente Mitglieder. Von links: Vorsitzender Gerhard Buchmann, die neuen Ehrenmitglieder Gisela Hoch und Arnold Kienzler sowie die Museumsleiterin Elke Schön.
Zu Ehrenmitgliedern ernennt der Furtwanger Geschichts- und Heimatverein zwei verdiente Mitglieder. Von links: Vorsitzender Gerhard Buchmann, die neuen Ehrenmitglieder Gisela Hoch und Arnold Kienzler sowie die Museumsleiterin Elke Schön. | Bild: Christa Hajek