Es war eine knappe Entscheidung: Mit 428 Stimmen und 48,75 Prozent verpasste der gebürtige Menzenschwander Johannes Albrecht die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang nur denkbar knapp. Er arbeitete mehr als 23 Jahre beim Automobilkonzern Peugeot. „Ich bin total überrascht, es war ein toller Wahlkampf mit schönen Begegnungen. Es ist doch klar, dass ich wieder antrete“, strahlte der 49-Jährige Manager nach der Verkündung des Wahlergebnisses durch Bürgermeister-Stellvertreter Frank Link.

Der zweitplatzierte Bankbetriebswirt Mark Leimgruber (33) aus Schopfheim konnte 271 (30,87 Prozent) Stimmen auf sich vereinen. Auf Tanja Steinebrunner, Ortsvorsteherin von Fröhnd im Wiesental und einzige weibliche Bewerberin, entfielen 165 Stimmen (18,79). Keine Rolle spielten Manfred Haas (Bad Rippoldsau/60) und der Skilehrer Andreas Heidinger (Emmendingen/45).

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Bei einer Wahlbeteiligung von 57,86 Prozent nutzte nur etwas mehr als die Hälfte der Bürger die Möglichkeit ihren neuen Bürgermeister zu wählen. Am 27. Januar 2019 dürfen die 1521 wahlberechtigten Feldberger erneut an die Urne. Dann reicht die einfache Mehrheit für die Wahl.