Es waren einige Dutzend Zuhörer anwesend, als Neudingens Ortsvorsteher Klaus Münzer, Stadtplaner Alexander Kuckes und Felix Jacob vom zuständigen Planungsbüro den Bebauungsplan des Neubaugebietes Weiherbrünnele präsentierten.

Bürger können Einwände vorbringen

Dieser geht noch im November in den Technischen Ausschuss. Im Anschluss bietet die Offenlage der Planungen noch einmal Bürgern die Möglichkeit, ihre begründeten Anregungen oder Einwände vorzubringen. Stadtplaner Alexander Kuckes rechnet mit einem rechtskräftigen Beschluss im zweiten Quartal des kommenden Jahres. Danach erfolgen die Ausschreibungen und die Erschließung des in zwei Bauabschnitten entstehenden Neubaugebietes.

Felix Jacob (links) und Ortsvorsteher Klaus Münzer erfahren von Stadtplaner Alexander Kuckes (stehend), wie es mit dem Bebaungsplan Weiherbrünnnele weitergeht.
Felix Jacob (links) und Ortsvorsteher Klaus Münzer erfahren von Stadtplaner Alexander Kuckes (stehend), wie es mit dem Bebaungsplan Weiherbrünnnele weitergeht.

Eigentümer verkaufen Grundstücke

Ohne die Bereitschaft der Eigentümer, ihre Grundstücke an die Stadt zu veräußern, wäre der Bebauungsplan gescheitert, erläuterte Ortsvorsteher Münzer. Er hält Bauplatzpreise von deutlich mehr als 100 Euro pro Quadratmeter für möglich. Doch nicht die Kosten, sondern die Dauer bis zur ersten Bebauung waren es, mit der sich die Ortschaftsräte beschäftigten.

Bürger nicht nach außen verlieren

Mathias Huber appellierte, nicht mehr zu viel Zeit verstreichen zu lassen. Er verwies darauf, dass sich im Publikum einige Kaufinteressenten befinden, die mit ihren Familien schon lange den Einzug in eigenes Zuhause planen. Diese Bürger mangels Bauplatzangeboten an einen Ort in die Nachbarschaft zu verlieren, wäre ein Verlust für die weitere Ortsentwicklung. „Die Brisanz ist bekannt“, bemerkte Stadtplaner Kuckes. Er ist zuversichtlich, dass der nun aufgestellte Zeitplan für die Entstehung des Neubaugebietes Weiherbrünnele eingehalten werden kann.

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