Trotz Krise und Krieg, die Sick AG steht gut da. Auf der Bilanzpressekonferenz konnte der Vorstand des Unternehmens für 2021 auf einen Rekordumsatz von 1,96 Milliarden Euro blicken. So ist einer Pressemitteilung zu entnehmen.

Es wird gebaut

Entwicklungen, die sich auch am Standort Donaueschingen bemerkbar machen. Dort wird zusätzlicher Platz für den Neubau einer Fertigungshalle zu schaffen. Die ersten Arbeiten haben schon begonnen und sind an der Dürrheimer Straße bereits sichtbar. In diesem ersten Bauabschnitt soll laut Unternehmen ein Parkhaus mit 260 Pkw-Stellplätzen entstehen. Das Parkhaus soll elf Parkebenen aufweisen.

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Photovoltaik

Wie Sick mitteilt, sei die oberste Parkebene überdacht, darauf soll eine 160 Kilowatt-Stunden Photovoltaikanlage installiert werden, die die 24 geplanten Ladestationen für E-Autos mitversorgt. Zudem werden die Hälfte der Parkplätze mit einer Grundinfrastruktur für E-Mobilität ausgerüstet.

Weniger Verkehr auf Gelände

Das neue Parkhaus soll an allen vier Seiten offen sein und die Außensäulen werden für eine Fassadenbegrünung vorbereitet. Im Zuge des Neubaus werde auch die Zufahrt zum Parkhaus neu gestaltet. In Zukunft soll es vom Werksgelände getrennt sein, wodurch kein Pkw-Publikumsverkehr mehr auf dem Werksgelände stattfinde. Mitarbeitende, die zu Fuß oder dem Fahrrad zur Arbeit kommen, gelangen über den bisherigen Weg auf das Firmengelände, genauso der Anlieferverkehr.

Spatenstich für das neue Mitarbeiterparkhaus am Sick-Standort Donaueschingen: Andreas Müller (von links), Tosja Zywietz, Bernd Cordes, ...
Spatenstich für das neue Mitarbeiterparkhaus am Sick-Standort Donaueschingen: Andreas Müller (von links), Tosja Zywietz, Bernd Cordes, Sebastian Glaser und Erik Pauly. | Bild: Sick AG

Zehn Millionen Euro

Beim offiziellen Spatenstich zum Projekt bedankte sich Bernd Cordes, Senior Vice President bei der Sick AG, bei der Familie Sick, vertreten durch Sebastian Glaser, und dem Vorstand der Sick AG, vertreten durch Tosja Zywietz, für das Bekenntnis zum Standort Donaueschingen. Das Investitionsvolumen für beide Baumaßnahmen werde etwa zehn Millionen Euro betragen.

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Besonders bedankt sich Cordes auch bei der Stadt Donaueschingen, vertreten durch den Oberbürgermeister Erik Pauly, für die Unterstützung und die schnelle Bearbeitung des Bauantrages.

Langfristig aufstellen

„Die Bauvorhaben in Donaueschingen sind strategische Einrichtungen in die Standortentwicklung. Wir wollen uns hier langfristig aufstellen und im zweiten Bauabschnitt gerade die CNC-Fertigung weiter ausbauen, da hier sehr viel Knowhow am Standort ist“, so Vorstand Tosja Zywietz.

Erfreuliche Entwicklung

„Ich finde die Aktivitäten hier am Standort sehr beeindruckend“, betont Sebastian Glaser, auch er sieht in Donaueschingen einen strategisch wichtigen Standort. „Für die Stadt Donaueschingen sind das natürlich erfreuliche Entwicklungen“, sagte OB Erik Pauly. „Es ist eine wahre Erfolgsgeschichte, die hier seit der Übernahme 2002 geschrieben wurde.“

Wenn alles nach Plan verlaufe, soll das Parkhaus noch vor dem nächsten Winter den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen.