Donaueschingen (bom) Bestens vorbereitet geht der Leichtathletikverein Donaueschingen (LVD) in die Zukunft und bereichert mit der neuen Diskus-Wurfanlage seine Sportstätten um eine weitere Attraktion.

Die Anlage entspricht in ihrer Ausgestaltung den Standards, die ab 2020 gültig sind, und entstand an neuer Stelle aufgrund des geplanten Auenparks am Donauzusammenfluss.

17 600 Euro investiert

Bislang investierte die Stadt 17 600 Euro in die neue Sportanlage, die mit einem Wurfbereich von 80 Metern und der Möglichkeit zur Durchführung von Nachtwettkämpfen dank dem vorhandenen Flutlicht den neuesten Verbandsvorschriften entspricht.

Bei der offiziellen Einweihung lobte Bürgermeisterstellvertreter Johannes Fischer die Jugendarbeit: 52 Prozent beträgt der Anteil der jungen Leute an der Gesamtmitgliederzahl, was den Leichtathletikverein zu einem der intensivsten Nachwuchsförderer im Stadtgebiet mache. Die gute Ausstattung der Sportstätten wirke sich zudem in zahlreichen sportlichen Erfolgen aus.

Überglücklich eröffnete die LVD-Vorsitzende Carol Vack-Reichel die kleine Einweihungsfeier, an der sich zahlreiche Gemeinderäte und junge Diskussportler beteiligten.

Letztere demonstrierten unter der Leitung ihrer Leichtathletiktrainerin Regina Kessler im Anschluss die Sportart bei einem Schauwerfen. Vack-Reichel sprach von einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Stadt und Leichtathletikverein.

Die Vorsitzende dankte den unzähligen Helfern, die zum Gelingen beitrugen. Vereinskollegen Ralf Herr, der Projektleiter der Wurfanlage, kündigte für den kommenden Sommer einen Nachtwettkampf an, der durch die anfangs von vielen nicht gerne gesehenen Flutlichtmasten nun erst möglich sei.

Großer Wettkampf mit 300 Teilnehmern

Wer die Vorzüge der Leichtathletiksportstätten und insbesondere der neuen Wurfanlage unter Wettbewerbsbedingungen entdecken möchte, hat bereits am bevorstehenden Nationalfeiertag die Gelegenheit dazu. Zwischen 10.30 und 17 Uhr nehmen insgesamt 24 Mannschaften an einem Kreisvergleichswettkampf teil, an dem sich rund 300 jugendliche Leichtathleten und Leichtathletinnen aus sechs Landkreisen rund ums Anton-Mall-Stadion beteiligen.