Unter dem Motto "Blaue Stunde" wird am Samstag, 6. Oktober, der erste Geburtstag des Donaubusses gefeiert. Und zu einem Geburtstagsfest gehört natürlich auch eine richtige Torte dazu. Um 15 Uhr wird Oberbürgermeister Erik Pauly das Backwerk mit Donaubusmotiv anschneiden und damit den offiziellen Teil der Geburtstagsfeier seines Lieblingsprojektes einläuten. Selbstständig ist der blaue Bus in seinem ersten Jahr natürlich noch nicht geworden. Er braucht noch viel Unterstützung – ob es nun Diskussionen über seine Ausrichtung und seine Zukunft sind, oder die finanzielle Förderung.

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Doch in erster Linie zeigt sich OB Erik Pauly mit dem Projekt zufrieden. Ein Erfolg sei es schon einmal, dass Donaueschingen überhaupt einen Stadtbus habe, dass ein Unternehmen gefunden wurde, das den Stadtbus betreibt und auch die Fahrgastzahlen würden stimmen.

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Neben dem Verkehrskonzept gehört der Stadtbus wohl zu den meistdiskutierten Themen, die die öffentliche Debatte im vergangenen Jahr bestimmt haben. Schon die Geburtswehen sorgten für reichlich Gesprächsstoff, denn erst elf Tage vor der Einführung entschied sich der Gemeinderat für eine Schülerförderung und über das Marketinginstrument für die ersten Monate – das Ein-Euro-Ticket, das gut ein halbes Jahr für zusätzliche Fahrgäste im blauen Bus sorgte.

Startschuss beim Herbstfest 2017

Beim Herbstfest dann der offizielle Startschuss – mit vollen Bussen. So manch einer unkte in den folgenden Wochen, dass es wohl das einzige Mal war, dass wirklich jemand im Stadtbus zu sehen war. Doch gerade zu Zeiten der Schülerbeförderung waren die Busse voll. Und auch die Stadträte sorgten für zusätzliche Fahrgäste. Allen voran die GUB-Fraktionssprecherin Claudia Weishaar, die als eine der größten Befürworterinnen des Projektes gilt und die auch viele eigenen Ideen beisteuerte, um den blauen Bus in der Stadt bekannt und beliebt zu machen.

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Weniger beliebt war die neue Haltestelle an der Moltkestraße: Für die Grundschüler der Erich-Kästner-Schule schlichtweg zu gefährlich und für die Lehrer stellte sich die Frage nach der Aufsichtplicht. Flugs wurde der Fahrplan geändert und zum Schulschluss fährt seither der Stadtbus die Erich-Kästner-Schule an. Änderungen gab es auch im Bezug auf das Donaucenter. Gerne hätten es die Verantwortlichen direkt angebunden, doch mit einem Stopp auf der Mühlenbrücke konnten die Fahrgäste wenigstens in der Nähe des Donaucenters aussteigen.

Anbindung nicht gelungen

Was bislang aber noch nicht gelungen ist, sind die Anbindung von Allmendshofen und der Einkaufsmöglichkeiten in Richtung Hüfingen sowie des Gewerbegebiets "Breitelen Strangen". Letztere versuchte die SPD sogar mit einer Linienführung zu ändern, scheiterte aber mit ihrem Antrag im Gemeinderat.

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