„Es war für uns sehr hilfreich aus erster Hand zu erfahren, dass die Deutsche Bahn aus technischer Sicht und hinsichtlich Sicherheitsmaßnahmen alles unternommen hat, die Wartezeiten am Bahnübergang so gering wie möglich zu halten“, zog Ortsvorsteher Michael Böhm ein positives Fazit.

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Dabei kristallisierte sich in der Diskussion zwischen den Ortschaftsräten und den Vertretern der Bahn heraus, dass sich eine Zeitersparnis möglicherweise in Bezug auf die Zugfahrten der Hohenzollernbahn ergibt. Die Bahn-Vertreter schlugen deshalb vor, Gespräche mit der Hohenzollerschen Landesbahn aufzunehmen.

130 Züge pro Tag

Durch Grüningen fahren wochentags 130 Züge, am Wochenende bis zu 100 Züge. Der schnellste ist mit 130 Kilometern pro Stunde, der langsamste mit 80 Kilometer pro Stunde unterwegs. Etwa 50 Züge halten täglich in Grüningen, dessen Bahnhof – wie die meisten auf der Strecke zwischen Donaueschingen und Villingen – lediglich als Bedarfshaltebahnhof gilt.

Optimiertes Konzept

„Ein bereits optimiertes Konzept mit entsprechenden Warte- und Kontaktzeiten entlang der Schiene ist zur Gewährleistung der Sicherheit erforderlich, um größer Unfälle am Bahnübergang auszuschließen“, ergänzte Dieterle. Gemäß aktuellen Planungen sind die Grüninger ohnehin zwischen dem 23. März und 10. Juli von den Wartezeiten am Bahnübergang kaum betroffen.

Brückensanierung

Ortsvorsteher Michael Böhm informierte über die in dieser Zeit bevorstehende Brückensanierung. Sie mache eine Vollsperrung unumgänglich, die während dieser Zeit eine Umleitung über die bekannten Strecken erforderlich mache – beispielsweisenach Aufen oder Beckhofen. „Bis zum Beginn des beliebten Brigachfests des Musikvereins ist die Brücke nach dem Stand der heutigen Planungen auf alle Fälle wieder geöffnet“, ergänzte Böhm.