Brigachtal (in) Drei Tage wurde bei der Feuerwehr Brigachtal gefeiert. Obwohl das Wetter nicht die ganze Zeit mitspielte, so war man doch zufrieden insbesondere mit der Brandschutz-Vorführung am Samstag. Die Bürger feierten gerne mit ihrer Feuerwehr.

Stephan Großmann, der den Plan für die Einsatzübung erdacht und organisiert hatte, war froh, dass alles reibungslos geklappt hatte. Er hatte so manche knifflige Aufgabe in die Übung beim Landmaschinenhändler Trenkle eingebaut. So war laut Szenario ein Tanklastzug, der gerade Heizöl anlieferte, vom einem VW Caddy angefahren und dabei beschädigt worden. Auch die Betankung wurde durch den Unfall unterbrochen und es trat umweltschädliches Heizöl aus. Zudem gab es Verletzte.

Jetzt war schnelles Handeln angesagt, um als erstes die Verletzten zu bergen und vom Notarzt versorgen zu lassen. Zum anderen hatte die Brandbekämpfung Vorrang, wobei auch die aus Pfaffenweiler herbeigerufene Drehleiter zu einem ihrer letzten Einsätze anrückte. Gefährlich wurde es für die vermissten vier Menschen, die sich im Gebäude befanden und deren Zustand und Standort unbekannt waren. Fast genauso wichtig war aber die Suche nach brennbaren Gefahrenstoffen, die sich in der angegliederten Werkstatt befinden mussten.

Um den Brand effektiv durch Kühlung zu bekämpfen, legten die Feuerwehrleute einen großen Schaumteppich. Und ganz nebenbei musste das noch verblieben Heizöl in sichere Behälter umgepumpt werden. Es gab also viel zu tun für die Feuerwehr Brigachtal, die seit 1978 gemeinsam agiert und seit 1995 im gemeinsamen Gerätehaus untergebracht ist.

Die jüngsten Besucher des Feuerwehrfestes in Brigachtal hatten viel Spaß. Mit kleinen Feuerwehrautos dürfen sie durch einen eigens angelegten Parcours flitzen. Lukas Voigt (stehend links) und seine Kameraden von der Jugendfeuerwehr sorgen dafür, dass alles klappt. Bild: Rüdiger Fein
Die jüngsten Besucher des Feuerwehrfestes in Brigachtal hatten viel Spaß. Mit kleinen Feuerwehrautos dürfen sie durch einen eigens angelegten Parcours flitzen. Lukas Voigt (stehend links) und seine Kameraden von der Jugendfeuerwehr sorgen dafür, dass alles klappt. Bild: Rüdiger Fein

Mit weiteren Vorführungen gab es an jedem der drei Tage etwas zu sehen. Nicht zu kurz kamen auch die Jüngsten: Der 13-jährige Lukas Voigt hatte gemeinsam mit seinen Kameraden von der Jugendfeuerwehr einiges organisiert, um Kindern die Feuerwehr näher zu bringen. Auf einem Parcours konnten die kleinen Besucher in Mini-Feuerwehrautos ihre Geschicklichkeit beweisen, es gab eine Hüpfburg und Fahrten mit dem großen Feuerwehrauto standen ebenfalls auf dem Programm.

Der 13-jährige Lukas Voigt hat gemeinsam mit seinen Kameraden von der Jugendfeuerwehr die Spielangebote für die jüngsten Besucher organisiert.
Der 13-jährige Lukas Voigt hat gemeinsam mit seinen Kameraden von der Jugendfeuerwehr die Spielangebote für die jüngsten Besucher organisiert.