Im Bahntunnel bei Döggingen war es in den letzten Wochen alles andere als ruhig. Um die Bahn für die Elektrifizierung der Breisgau-S-Bahn auszubauen, musste der Tunnel abgesenkt werden. Der war Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Entsprechend sei es auf der Strecke die größte Sorge gewesen, ob es denn auch mit dem Tunnel bei Döggingen funktioniere, sagt Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Besichtigung der Baustelle.

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Es hat geklappt. Und zu einer erfolgreichen Tunnelbaustelle gehört es natürlich auch, sich diesen von Innen anzuschauen. Das ist jedoch aufgrund des Mangels natürlicher Lichtverhältnisse nur schwer möglich. Also wird entsprechend ausgeleuchtet. Nach dem Fußmarsch soll es auch einen kleinen Imbiss geben und natürlich soll man auch ein paar Bilder zu sehen bekommen, wie sich die Baustelle im Laufe der Zeit gewandelt hat. Eigens dazu wird ein großer Fernseher in den Tunnel gebracht.

Warnwesten und indirektes Licht

Für die Sicherheit im Tunnel ist es auch notwendig, dass sich alle Besucher mit Warnwesten und auch mit Bauhelmen eindecken. Mit indirektem blauem Licht an den alten Tunnelwänden, dem Rot der Warnwesten, dazu Getränke und kleine Häppchen, wirkt die Szenerie zumindest optisch, als befände man sich in einem trendigen Nachtclub.

Eine Idee für ein paar Euros

Vielleicht wäre das eine Idee, noch schnell ein paar Euros in die Kassen zu spülen, bevor im Dezember die Arbeiten beendet sein: Untergrund-Tunnel-Party in Döggingen. Der Lärm dürfte sich dort sicher in Grenzen halten und nicht an die gewohnten Geräusche von Bohrungen und Sprengungen heranreichen. Und außerdem: Die Dögginger haben ja durchaus Erfahrung darin, in Tunneln große Fest auszurichten.

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