Die Resonanz bei der ersten Bürgerversammlung in der neuen Brändbachhalle übertraf alle Erwartungen von Ortsvorsteher Winfried Klötzer.

Erfreuliches zeigte sich auch bei der Statistik: Entgegen dem allgemeinen Trend auf dem Land stieg die Einwohnerzahl erneut mit 328 gegenüber 316 im letzten Jahr. Es gab vier Eheschließungen, drei Geburten und drei Todesfälle. Der Ortschaftsrat tagte fünf Mal öffentlich und drei Mal nicht öffentlich.

Untermalt von Bildern blickte der Ortschef auf das bewegte Jahr 2018 zurück. Höhepunkte waren die Fertigstellung und Einweihung der Brändbachhalle sowie die Eröffnung des Bikeparks und der autarken Toilettenanlage am Kirnbergsee. Auch die im Frühjahr begonnenen Arbeiten zur Breitbandversorgung sind abgeschlossen, sodass Unterbränd nun über schnelles Internet verfügt. Für 2019 ist die Überplanung des Parkplatzes am Südufer angedacht. Kleine Restarbeiten in der Brändbachhalle sowie das Projekt "natürlicher Dorfurlaub" stehen ebenfalls an. Für die Feuerwehr werden ein neues Fahrzeug sowie eine Unterstellhalle beantragt.

Bürgermeister Micha Bächle erklärte, dass die Anschaffung für 2021 eingeplant ist. In seiner Rede erinnerte er daran, das eine seiner ersten Amtshandlungen die Bürgerversammlung 2018 war. Für ihn war es ein arbeitsreiches spannendes Jahr und in Unterbränd waren einige schwierige Baustellen zu bewältigen. Eine davon ist die Brändbachhalle, deren Weg zum heutigen Schmuckstück viel Kopfzerbrechen bereitet habe. Er dankte der Dorfgemeinschaft für ihren Arbeitseinsatz. Die Umsetzung des Breitbands sei trotz der enorm hohen Kosten richtig und gut.

Revierleiter Reinhard Merz gab einen kleinen Überblick über die Holzwirtschaft. Insgesamt gab es 7000 Festmeter Sturmholz. Das sei bei einem gesamten Einschlag von 18 500 Festmetern nicht wenig. Bei der Trockenheit im Sommer sei der Bräunlinger Wald mit einem blauen Auge davon gekommen. Es waren 300 Festmeter Dürrholz zu schlagen. Insgesamt wurden 8000 junge Bäume gepflanzt und 21 000 Euro sind in die Wegerhaltung geflossen.

Für 25-maliges Blutspenden wurde Christina Rademacher mit der Blutspenderehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz geehrt.