Nicht überall lief vor Ostern das Lernen zuhause so gut wie in den vier beschriebenen Familien in Riedöschingen. Das teilte die Blumberger Gesamtelternbeiratsvorsitzende Petra Wölfle nach unserem gestrigen Bericht mit. Sie habe ganz viele Beschwerden bekommen und deshalb auch Kontakt zu den Schulen geknüpft.

Viele Beschwerden

Das bedeute keineswegs, dass die Schule beziehungsweise die Lehrer sich nicht bemüht hätten, wie die vier Riedöschinger Familien lobend erwähnt hatten. Aber nicht in allen Familien gebe es größere Geschwister, die helfen können, „nicht überall sind die Eltern zu Hause um das Ganze zu überwachen,“ nicht überall könnten die Eltern helfen, nicht überall sei die technische Ausstattung so, dass die Kinder die gestellten Aufgaben problemlos bewältigen könnten.

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Und auch das Lernpensum war Petra Wölfle zufolge sehr unterschiedlich. Es gab Klassen, deren Schülerinnen und Schüler waren „zwischen sechs bis acht Zeitstunden am Tag“ mit den Aufgaben beschäftigt. Für die Schüler sei das ziemlich viel, erst Recht, wenn die Eltern arbeiten seien. Dazu komme: „Die Kinder setzten sich nicht unbedingt freiwillig hin.“

Große Unterschiede

„Natürlich mussten alle aus dieser Situation lernen und ich denke, dass auch alle ihr Bestes gegeben haben.“ Aber es habe eben auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen und auch zwischen den Lehrern gegeben. Petra Wölfle betont: „Ein Fünftklässler weiß nicht unbedingt, wie er einem Lehrer eine Email schreibt.“ Da müsse in der Regel ein Erwachsener dabei sein.

Eltern fragten um Rat

Natürlich wurde auch Petra Wölfle um Rat gefragt: „Wir haben uns hier auch sehr gut organisieren können.“ Wo sie nicht helfen konnte, konnten es entweder ihr Ehemann Andreas Wölfle oder ihre älteste Tochter Fabienne. Doch Petra Wölfle hat „auch positive Rückmeldungen erhalten.“

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