Eine Einbahnstraßen-Regelung in der St.-Andreas-Kirche, abgesperrte Bänke und ein leeres Weihwasser-Becken: Die Seelsorgeeinheit Blumberg legt nach dem Corona-Lockdown einen Neustart hin. Seit Sonntag finden in der Stadtkirche wieder Gottesdienste statt, zunächst aber nur mit ausgewählten Gruppierungen. Ab Pfingsten stehe das Gotteshaus dann wieder allen offen, kündigt Pfarrer Karlheinz Brandl im Gespräch an.

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Die beiden Pfarrgemeinderäte Ekkerhard Faller und Bernhard Fetscher haben – ausgerüstet mit rot-weißem Absperrband und Meterstab – bei einem Arbeitseinsatz St. Andreas fit gemacht, damit dort unter Einhaltung der coronabedingten Abstandsregeln und Hygienevorschriften Gläubige wieder zu Gottesdiensten zusammenfinden können. Zur ersten Messe seit acht Wochen waren die Pfarrgemeinderäte und Wortgottesdiensleiter eingeladen worden. Am Donnerstag geht es in St. Andreas dann weiter mit den Lektoren, Kommunionshelfern und Ministrantenbeauftragten. Am nächsten Samstag sind die Chormitglieder aus Kommingen und Riedöschingen an der Reihe (St. Andreas), tags drauf die Kirchensänger aus Fützen und Blumberg (St. Andreas) sowie in St-Genesius die Chormitglieder aus Riedböhringen und Hondingen. Diese Messen sind nicht öffentlich und quasi so eine Art Probelauf für die Pfingstgottesdienste, bei denen es dann keine Zugangsbeschränkungen mehr geben wird. Sie sind am Samstag, 30. Mai, 19 Uhr, in Blumberg, am Pfingstsonntag, 31. Mai, jeweils um 10.30 Uhr in Blumberg und in Riedböhringen, sowie am Pfingstmontag, 1. Juni, 9 Uhr, in Blumberg.

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Da nur jede dritte Bankreihe besetzt werden darf und pro Bank auch nur zwei Gottesdienstbesucher zugelassen sind, werden maximal 44 Gläubige Platz in St. Andreas finden. Die Gottesdienste werden auch anders verlaufen: Es wird nicht gesungen, neben dem Priester sind an der liturgischen Gestaltung maximal zwei Ministranten, ein Lektor, ein Kantor sowie der Organist beteiligt und das Gotteslob muss jeder selbst mitbingen.

Auch Wochentagsgottesdienste werden wieder aufgenommen

Nach Pfingsten werden die Wochentagsgottesdienste fortgesetzt. Die kleinen Kirchen und Kapellen in den Blumberger Ortsteilen werden dabei nicht zum Zuge kommen, sagt Pfarrer Brandl – weil dort aus Platzgründen die Sicherheitsvorgaben des Erzbischöflichen Ordinariats nicht umsetzbar seien. So ist die bisherige Planung: dienstags, 19 Uhr, abwechselnd Gottesdienste in Fützen und Achdorf, mittwochs, 19 Uhr, Blumberg, donnerstags, 19 Uhr, abwechselnd in Riedöschingen und Kommingen, und freitags, 10 Uhr, in Hondingen. (hon)

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