Herr Pöschel, bisher haben sie die Geschäfte mit ihrem Kollegen Andreas Göhring in Blumberg erfolgreich gemeinsam geführt, was verschlägt Sie nun in den Karlsruher Raum?

Der Ruf der Geschäftsleitung in Offenburg und die Chance, im größten und modernsten Fleisch- und Wurstwarenbetrieb der EDEKA in der Position als Geschäftsführer mit wirken zu dürfen.

Privat die dann räumlich viel nähere Anbindung zur Familie meines Sohnes.

Herr Göhring, was bedeutet der Wechsel Ihres Kollegen Andreas Pöschel für das Werk in Blumberg? Haben Sie künftig alleine das Sagen?

Wir waren ein gutes und erfolgreiches Gespann die letzten acht Jahre. Andreas Pöschel kann jedoch künftig von Rheinstetten aus mehr Akzente setzen für den Absatz unserer Produkte, weil er dort auf eine starke Vertriebsmannschaft zurückgreifen kann.
Wir haben einen guten Teamgeist bei uns im Schwarzwaldhof, das macht die Sache leichter. Ja, ich werde künftig alleine für das Stnadort-Ergebnis verantwortlich sein. Aber wie schon gesagt, mit meiner guten Mannschaft sehe ich der Entwicklung positiv entgegen.

Herr Pöschel, Sie haben künftig ein Vertriebsteam mit 60 Köpfen, in Blumberg hatten sie zwei Mitarbeiter im Außendienst: Welche Vorteile ergeben sich dadurch für den Schwarzwaldhof?

Die Vertriebsmannschaft hat die verkäuferische Verantwortung für die Produktionsbetriebe Edeka Südwest Fleisch, Rheinstetten (Fleisch- und Wurstwaren), Schwarzwaldhof, Blumberg (Schinken und Wurstwaren), Frischkost, Offenburg (Fisch) und Frische E – Center, Völklingen (Käse). Der Vorteil ist, dass sich jede Vertriebsmitarbeiterin und jeder Vertriebsmitarbeiterauf 20 bis 30 Märkte konzentrieren kann.

Herr Pöschel, wie weit reicht das Vertriebsgebiet von Edeka Südwest, ergeben sich für dem Schwarzwaldhof durch Ihren Wechsel geografisch zusätzliche Optionen?

Das Vertriebsgebiet der EDEKA Südwest umfasst ganz Baden-Württemberg, Süd-Hessen, das südliche Rheinland-Pfalz, angrenzende Teile von Bayern bei Aschaffenburg und im Bodenseeraum sowie das Saarland. Geografisch ergibt sich keine Erweiterung, ab die Intensität der Bearbeitung und Betreuung der Märkte ist wesentlich durchdringender.

Herr Göhring, wo bleibt das regionale Marketing, etwa für das Reitturnier in Donaueschingen, angesiedelt?

An der Außenwirkung und unserem bisherigen Engagement wird sich nichts ändern. Der Schwarzwaldhof wird nach wie vor präsent sein in der Öffentlichkeit. Wir wollen auch in Zukunft unserer Verantwortung gerecht werden und unseren Beitrag als authentisches Unternehmen für die Region leisten.