Der Countdown läuft: Am 25. und 26. September heißt es auf dem Gustav-Hammer-Platz in der Stockacher Oberstadt „Music and Wine“. Das Stockacher Narrengericht freut sich schon auf die Wochenend-Veranstaltung. „Wir sind ganz gut vorbereitet, wobei man feststellt, dass frühere Automatismen im Festbetrieb durch die Corona-Pause schon etwas eingerostet sind“, so Narrenrichter Jürgen Koterzyna in einer Pressemitteilung. „Es wurde echt Zeit, dass wieder was geht. Aber unsere Mitglieder in den Gliederungen, die NG-Kollegen und unsere Partner ziehen inzwischen voll mit.“

Michelle Marber von der Band CrossAge im Duett mit ihrer kleinen Schwester Amy-Lee – ein Garant für einen Gänsehautmoment.
Michelle Marber von der Band CrossAge im Duett mit ihrer kleinen Schwester Amy-Lee – ein Garant für einen Gänsehautmoment. | Bild: Melanie Marber-Wolff

Die Resonanz auf „Music and Wine“ sei durchweg positiv. „Wir bekommen viel Zuspruch und Unterstützung“, sagt Koterzyna. „Am Samstagabend haben wir fast alle Plätze vergeben können. Ein paar Einzelplätze sind noch frei und wenige Tische. Wir gehen aber davon aus, dass diese bis zum Samstag auch alle belegt sein werden.“

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Das Narrengericht sei bereits beim Thema Online-Registrierung geübt, da es die Karten für die Narrengerichtsverhandlungen oder die Bunten Abende online immer gibt. Zur 3G-Regelung erklärt der Narrenrichter, dass diese sowohl bei Gästen, als auch Helfern konsequent umgesetzt werde. Es werde auch extra am Samstagvormittag von 9 bis 11 Uhr ein Testzentrum beim DRK-Ortsverein Stockach in der Alemannenstraße 2 geben.

Warum sich der Aufwand lohnt

Der Aufwand an Organisation, Equipment und Corona-Auflagen stehe eigentlich in keinem Verhältnis zur Größe der Veranstaltung. Ein früherer Schweizerfeiertag mit Festzelt sei fast leichter zu organisieren gewesen. „Aber dadurch, dass wir damit wieder Vereinsaktivität haben und wieder etwas Unterhaltung anbieten können, lohnt es sich letztlich doch. Und die Musiker und alle aus der Event-Branche freut es auch“, fasst Koterzyna zusammen. „Wir würden es wieder machen.“

Schilder mit Parkverboten, die ab Freitag um 11 Uhr gelten, weisen bereits auf „Music and Wine“ am Wochenende des 25. und 26. September hin.
Schilder mit Parkverboten, die ab Freitag um 11 Uhr gelten, weisen bereits auf „Music and Wine“ am Wochenende des 25. und 26. September hin. | Bild: Löffler, Ramona

Das Narrengericht hofft, dass auch am Sonntag alle Plätze und Tische belegt sein werden: „Denn die auftretenden Kapellen haben es verdient, vor vollen Publikumsrängen zu spielen. Nicht nur das Jugendblasorchester, sondern auch der Musikverein Nenzingen.“ Für Kurzentschlossene könnten auch am Sonntag noch spontan Plätze angeboten werden, wenn diese sich vor Ort einfach über die Luca-App am Eingang registrieren.

Michael Maisch ist Trompeter und Bandleader in der Band Fish‘s Jam-balay.
Michael Maisch ist Trompeter und Bandleader in der Band Fish‘s Jam-balay. | Bild: Jürgen Huber

Und so sieht das Programm aus: Am Samstag, 25. September, gibt es abends Live-Musik mit zwei regionalen Bands. Fish‘s Jam-balaya spielt ab 18.30 Uhr und Crossage ab 20.30 Uhr. Am Sonntag, 26. September, musizieren ab 10.30 Uhr die Jugendblasorchester Nenzingen und Orsingen. Um 11.30 Uhr gibt es ein Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Nenzingen. Wenn um 13 Uhr Schluss ist, beginnt der Verkaufsoffene Sonntag in der Stadt.

Infos und Reservierung im Internet www.narrengericht.de