Wegen wiederholtem Hochwasser in der Stockacher Aach ging länger nichts an der Brücken-Baustelle beim Rißtorf-Kreisverkehr (B313). Doch da der Wasserstand gerade einigermaßen geht, ist nun eine Baufirma gerade dabei, mit Hilfe eines Krans die Schalungen an beiden Uferseiten zu setzen. Diese fungieren als eine Art Gussform für den Beton.

Auf SÜDKURIER-Nachfrage erklärte Nikola Mrkonjic von der Neubauleitung Singen des Regierungspräsidiums Freiburg, dass dies ein Versuch sei, dies trotz Wasser und Wetter zu machen. Auch die Bewehrung solle noch am Donnerstag kommen – das sind geflochtene Stahlkörbe, die in die Schalungswände aus Metall kommen.

Um die Schalung und darin müsste es trocken sein, damit der Beton kommen kann.
Um die Schalung und darin müsste es trocken sein, damit der Beton kommen kann. | Bild: Löffler, Ramona

Diese werden später mit Beton ausgegossen. Dafür müsse es dann aber zumindest am Fuß der Baufläche trocken sein – dies ist also vom Wasserstand der Aach abhängig. Nach dem Beton komme noch eine Hinterfüllung.

Die Fertigteile für die Brücke, die dann ein Kran einheben wird, seien bestellt. „Sie kommen im August“, sagt Mrkonjic. Wann genau, sei aber noch unklar. Die Produktion habe sich bei der Firma wegen einer vorübergehenden pandemie-bedingten Schließung verzögert.

Bild: Löffler, Ramona

Was auch noch in der nächsten Zeit ansteht, sei der Abtransport von Erdmaterial, das nicht mehr benötigt wird. Und bald werde auch noch die Straßenentwässerung erneuert.

Die Sandsäcke sind fast vollkommen im Wasser.
Die Sandsäcke sind fast vollkommen im Wasser. | Bild: Löffler, Ramona

Normalerweise sei der Juli immer ein recht trockener Monat, so Mrkonjic. Aber dieses Jahr habe es bisher fast nur Regen gegeben.

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