Ein schwerer Unfall mit fünf Verletzten, von denen eine Frau später verstorben ist, ist am Sonntag auf der Bundesstraße 31-alt zwischen Stockach und Ludwigshafen geschehen, teilt die Polizei mit.

Der Unfall sei am Sonntag gegen 14.45 Uhr geschehen. Ein 83-Jähriger sei mit seinem Opel an der Autobahnanschlussstelle-Ost von der Autobahn 98 nach links auf die B31-alt in Richtung Stockach abgebogen. Dabei sei es zum Zusammenstoß mit vorfahrtsberechtigten Mercedes eines 46-Jährigen gekommen, der in Richtung Ludwigshafen gefahren sei.

An dieser Kreuzung ist am Sonntag ein Unfall geschehen. Ein Auto kam von links und wollte Richtung Stockach, als es mit einem Fahrzeug ...
An dieser Kreuzung ist am Sonntag ein Unfall geschehen. Ein Auto kam von links und wollte Richtung Stockach, als es mit einem Fahrzeug aus Richtung Stockach kollidierte. | Bild: Löffler, Ramona

Autos stoßen fast frontal zusammen

Die beiden Autos seien seitlich frontal kollidiert, wodurch sich der Mercedes gedreht habe und der Opel abgewiesen worden sei, so dass dieser an der Einfahrt zum Park-and-Ride-Parkplatz zum Stehen gekommen sei.

Beide Insassen des Opels hätten durch den Aufprall schwere Verletzungen erlitten. Die 82-jährige Beifahrerin in diesem Wagen sei am Folgetag im Krankenhaus verstorben.

Sowohl der Fahrer des Mercedes, als auch seine 34 Jahre alte Beifahrerin und ein vier Monate alter Junge seien ebenfalls verletzt worden. Rettungswagen brachten alle Beteiligten zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser, so die Polizei. Die mobile Ampelanlage an der Stelle sei zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in Betrieb gewesen.

Straße war zeitweise gesperrt

Die Feuerwehr Stockach unterstützte mit vier Fahrzeugen und 19 Mann bei der Unfallaufnahme, teilt die Polizei weiter mit. Die B31-alt habe währenddessen teilweise gesperrt werden müssen. Abschleppdienste hätten sich um die beiden demolierten Autos gekümmert, an denen ein Gesamtschaden von rund 22.000 Euro entstanden sei.

Eine Spezialreinigungsfirma habe anschließend die Säuberung der Unfallstelle übernommen, da Betriebsstoffe ausgelaufen gewesen seien. Durch die Staatsanwaltschaft Konstanz wurde laut Polizei die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet.