Kein banaler Spatenstich sollte es sein. Dafür ein Baggerbiss mit ein bisschen Ballett einer Baggerschaufel und viel Vorfreude auf das neue Bauvorhaben – das ist das Resümee zum Bau des „Campus am Remishof„, den die Steuerberater- & Rechtsanwaltskanzlei Reichert & Reichert gemeinsam mit der Veranjo GmbH & Co. KG begonnen hat. 22 Wohnungen und ein großes Büro für die Kanzlei entstehen auf dem Areal an der Max-Porzig-Straße.

Zum Start des Bauvorhabens „Campus am Remishof“ gab es einen besonderen Spatenstich. Im Bild (vorn in der Schaufel von links) Matthias Herkert (Veranjo Geschäftsführer), Werner Schwacha (Sparkasse Engen-Gottmadingen), Verena Kern-Reichert (Veranjo) und Bürgermeisterin Ute Seifried sowie hinten von links Michael Höner (Architekt) und Hansjörg Reichert (Steuerkanzlei). Bild: Susanne Gehrmann-Röhm
Zum Start des Bauvorhabens „Campus am Remishof“ gab es einen besonderen Spatenstich. Im Bild (vorn in der Schaufel von links) Matthias Herkert (Veranjo Geschäftsführer), Werner Schwacha (Sparkasse Engen-Gottmadingen), Verena Kern-Reichert (Veranjo) und Bürgermeisterin Ute Seifried sowie hinten von links Michael Höner (Architekt) und Hansjörg Reichert (Steuerkanzlei). | Bild: Susanne Gehrmann-Röhm

„Wir feiern heute einen großen Augenblick in unserer Kanzleigeschichte“, sagte Hansjörg Reichert zum Start des Neubaus für den Hauptsitz des Unternehmens in Singen. Seit 2013 war man auf der Suche nach Mieträumen gewesen. Als Oberbürgermeister Bernd Häusler ihm das Grundstück angeboten habe, habe man die Idee, Wohnen und Arbeiten zu verknüpfen, aufgenommen, um städtebauliche Akzente zu setzen.

Maggi als Vorbild

Der Campus am Remishof solle ein Ort für freies Denken werden, ein Ort, der Wohnen und Arbeiten verbindet. Man erinnerte sich: Firmen wie die Maggi hätten schon vor vielen Jahren Wohnungen für ihre Mitarbeiter gebaut. Diese Tradition wolle man fortführen. Zum 50-jährigen Firmenbestehen im Juli 2021 will man einziehen.

So soll der Campus am Remishof mal aussehen. Die Bauherren rechnen mit einem Bezug im Sommer 2021.
So soll der Campus am Remishof mal aussehen. Die Bauherren rechnen mit einem Bezug im Sommer 2021. | Bild: Susanne Gehrmann-Röhm

Der Hauptsitz von Reichert & Reichert wird dann eine Fläche von 1100 Quadratmetern haben. Und Platz für insgesamt 60 Mitarbeiter – bei derzeit 40 Mitarbeitern ist also noch Potential für weitere Arbeitsplätze. Das Bauvorhaben werde nach den neuesten Anforderungen an ein klimafreundliches Projekt gebaut.

Biogas und Elektroautos

Das Gebäude der „grünen Wirtschaftskanzlei“ erfülle den KfW 55-Standard, bekommt eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 40 Kilowatt zur Eigenstromversorgung sowie eine Wärmepumpe zur Wärme- und Kälteversorgung. Die Wohnungen sollen mit Biogas-Nahwärme beheizt werden. „Die Tiefgaragenstellplätze haben Lademöglichkeiten für Elektroautos, denn auch die Kanzlei rüstet ihren Fuhrpark gerade um“, so Reichert. Wichtig war der Bauherrschaft auch, dass man dank der Busverbindungen in kürzester Zeit in der Innenstadt ist.