In der Gemeinde Moos fand jetzt der dritte Gemeindeimpftag statt. Insgesamt 350 Personen wurden am Dienstag mit drei verschiedenen Impfstoffen geimpft. Anders als in anderen Städten und Gemeinden hatte man in Moos auf eine Voranmeldung mit einer klaren Zeitenangabe gesetzt. Der große Verwaltungsaufwand im Vorfeld wurde belohnt. Nach jeweils 30 bis 40 Minuten traten die Geimpften wieder aus dem Bürgerhaus.

Mitarbeiterinnen des Kreisimpfzentrums bereiten die Spritzen vor.
Mitarbeiterinnen des Kreisimpfzentrums bereiten die Spritzen vor. | Bild: Jarausch, Gerald

Bei der großen Mehrheit von ihnen handelte es sich bereits um die sogenannte Booster-Impfung. Aber auch vereinzelte Erst-und Zweitimpfungen wurden zwischen 10.30 und 15 Uhr verabreicht. Die Impfungen selbst wurden durch 20 Mitarbeiter und Ärzte des Kreisimpfzentrums vorgenommen. Zusätzlich waren fünf Mitarbeiter des Mooser Rathauses und der örtlichen DLRG-Gruppe vor Ort, um zu helfen. Auch Bürgermeister Patrick Krauss ließ es sich nicht nehmen, seine Arbeitskraft dafür zu Verfügung zu stellen.

Da hilft auch der Bürgermeister Patrick Krauss (links) gerne aus: Er erfasste die angemeldeten Personen (hier Günter Nadler) im Bürgerhaus Moos.
Da hilft auch der Bürgermeister Patrick Krauss (links) gerne aus: Er erfasste die angemeldeten Personen (hier Günter Nadler) im Bürgerhaus Moos. | Bild: Jarausch, Gerald

Auf ihn traf man gleich als erstes, nachdem man aufgefordert worden war, das Bürgerhaus zu betreten. Er registrierte die Impfwilligen und glich ihre Namen mit der Anmeldungsliste ab. Insgesamt 350 Bürger aus der Gemeinde Moos waren nicht nur dem Aufruf in der Höri-Woche gefolgt und hatten sich angemeldet, sondern auch das Glück, unter den registrierten Personen zu sein. Grundsätzlich hatte es mehr Impfwünsche gegeben, als an diesem einen Tag in Moos bewältigt werden konnten. Nach den Erfahrungen des zweiten Gemeindeimpftages, bei dem es nach Aussage von Patrick Krauss zu einem Wartechaos gekommen war, weil die Menschen sich ohne Anmeldung impfen lassen konnten, wollte man solche Vorkommnisse dieses Mal vermeiden.

Wartende Mooser Bürger vor dem Bürgerhaus. Meistens dauerte es nur wneige Minuten, bevor man in das Gebäude eintreten durfte.
Wartende Mooser Bürger vor dem Bürgerhaus. Meistens dauerte es nur wneige Minuten, bevor man in das Gebäude eintreten durfte. | Bild: Jarausch, Gerald

Der Wunsch ist auf jedem Fall in Erfüllung gegangen. Wenn man passend zu seinem Termin vor Ort erschien, konnte man sich schon nach wenigen Minuten Wartezeit registrieren lassen, die Einwilligungen schriftlich bestätigen und sich weiter behandeln lassen. Wie schon bei den anderen Gemeindeimpftagen erhielten die Menschen ein Aufklärungsgespräch durch einen Mediziner und anschließend eine Impfung in insgesamt zwei Impfkabinen vor Ort. Anschließend sollten sich die Geimpften noch 10 bis 15 Minuten vor Ort aufhalten und ausruhen, um sicherzustellen, dass die Impfungen keine Probleme verursachen.

Das Wunschvakzin der meisten: Bei 200 der insgesamt 285 verabreichten Dosen handelte sich um das Präparat von Biontech.
Das Wunschvakzin der meisten: Bei 200 der insgesamt 285 verabreichten Dosen handelte sich um das Präparat von Biontech. | Bild: Jarausch, Gerald

Die große Mehrzahl der Mooser wollten sich auf eigenen Wunsch mit dem Vakzin von Biontech impfen lassen. Aber auch Dosen von Moderna und von Johnson & Johnson wurden verimpft. Bürgermeister Patrick Krauss zeigte sich zufrieden über den reibungslosen Ablauf im Bürgerhaus: „Es ist unglaublich, wie gut das funktioniert“, sagte er hocherfreut. Das konnten auch die Mooser Bürger nur bestätigen.

Uwe Nehlsen von der DLRG-Gruppe Moos desinfiziert einen zuvor genutzten Stuhl im Bürgerhaus Moos.
Uwe Nehlsen von der DLRG-Gruppe Moos desinfiziert einen zuvor genutzten Stuhl im Bürgerhaus Moos. | Bild: Jarausch, Gerald

Adolf Reichersdörfer zum Beispiel aus dem Teilort Iznang fand nur lobende Worte über den Impftag. „Das war alles einwandfrei. Ich habe jetzt meine dritte Impfung erhalten und alles ging sehr schnell“, sagte er im Anschluss an seine Behandlung. Wie auch die anderen Bürger, die den Gemeindeimpftag nutzten, zeigte er sich erfreut über die geringe Wartezeit und die Garantie, tatsächlich auch mit dem Wunschpräparat geimpft zu werden.