Eine Hügellandschaft erhebt sich hinter dem Bauhof in Gottmadingen, mit Tempo sausen fünf Jugendliche auf ihren Bikes über die Buckel. Sie sind schon geübt, seit dem 6. Dezember in Betrieb, wurde der Dirt Track am Samstag von Bürgermeister Michael Klinger offiziell eröffnet.

Von der Planung bis zur Fertigstellung ist unter Mithilfe der Jugendlichen ein Biker-Paradies auf mehr als 1200 Quadratmetern entstanden. Die Freude über das Projekt war Klinger wie auch den anwesenden Beteiligten anzusehen.

Jugendliche packen selbst mit an

Die Anlage sei ein tolles Beispiel dafür, was Jugendliche erreichen können, wenn sie sich selbst einbringen: „Sie kamen schon bei der Anfrage mit einem Plan auf mich zu und haben von Anfang an beim Umsetzen mitgeholfen“, lobte Klinger.

Nach der groben Modellierung durch die Firma Luibrand übernahm der Bauhof die Feinarbeiten, gemeinsam mit den Jugendlichen wurde mit Pickel und Hacke nachgeschärft. Mit zwei Rundkursen wurden Bahnen für Einsteiger und Fortgeschrittene geschaffen.

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„Wir haben voll ins Schwarze getroffen, wenn man sieht, wie die Anlage genutzt wird“, sagte Jugendpfleger Jonathan Schmidt Fernandez, der die Jugendlichen unterstützte. Sie hätten sich voll ins Zeug gelegt und sich von Beginn an in das Projekt eingebracht. „Ein klasse Ergebnis“, schloss sich Schmidt Fernandez dem Lob aller an. Ohne die Mithilfe der Jugendlichen wäre die Umsetzung so nicht möglich gewesen.

Durch Eigenleistung bleiben Kosten gering

Heinz-Dieter Restle vom Bauamt war anfangs sehr skeptisch, ob sie zum Helfen kommen würden. Als Projektleiter musste er dann aber feststellen: „Es war toll, wie viele Jugendliche Schmidt Fernandez motivieren konnte.“

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Für wenig Geld sei durch Eigenleistung Freiwilliger, mit Unterstützung der Firma Luibrand und durch die Gemeinde etwas Sinnvolles geschaffen worden, so Restle. Die Kosten blieben unter einem fünfstelligen Betrag.

Betreut wird die Anlage vom Radsportverein Gottmadingen, der sie zum Üben der Grundlagen des Radsports rege nutzen wird, so Christian Rohr.