Mit einem „Geht nicht“ oder „Das haben wir noch nie so gemacht“ hat sich Tobias Volz noch nie zufriedengegeben – ob in seinem Beruf oder im Rahmen seines politischen Engagements als Allensbacher Gemeinderat oder Mitglied des Kreistags (SPD). Mit Mut und Beharrlichkeit verfolgt er neue Ideen und treibt Konzepte voran, um Verbesserungen zu erzielen. Am Wochenende konnte er mit zahlreichen geladenen Gästen das 25-jährige Jubiläum seines Unternehmens „Aktive Lebensgestaltung mit Senioren“ (ein ambulanter Pflegedienst) und die Einweihung des neuen Firmengebäudes in der Von-Steinbeis-Straße 20 in Allensbach feiern. Der Neubau dient nicht nur als Büro für die mittlerweile 65 Mitarbeiter, sondern künftig auch als Tagestreff für die Senioren. Mit diesem Energieplus-Bürogebäude in Holzbauweise, in das Tobias Volz nach eigenen Angaben knapp zwei Millionen Euro investierte, setzt er Zeichen und beweist: Es geht doch.

Zuzug im Jahr 1995

„Er kam, sah und siegte“, zitierte Ludwig Egenhofer, stellvertretender Bürgermeister von Allensbach, Julius Caesar und konkludierte: „Das passt original auf Tobias Volz.“ Wie aus dem Nichts sei er 1995 aus Bayern nach Allensbach gekommen, wo er zunächst alleine die „Aktive Lebensgestaltung mit Senioren“ gründete, um mit seinen Angeboten den Klienten im eigenen Zuhause einen würdevollen Lebensabend zu ermöglichen. „Im zweiten Jahr hatte er schon zwei Angestellte; heute sind es 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Respekt!“, formulierte Ludwig Egenhofer. Oft „siegte er im Gemeinderat und Kreistag„, berichtete er weiter. Zudem sei Volz „fest in Allensbach verwurzelt, immer präsent, und zwar nicht nur mit seinem großen Fuhrpark“, meinte Egenhofer mit einem Augenzwinkern.

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Ein Dienst für die Senioren

Ob häusliche Krankenpflege, psychosoziale Betreuung, 24-Stunden-Rufbereitschaft oder Alzheimer- und Demenzberatung: Die Angebote, die Tobias Volz biete, seien immer maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Menschen in Allensbach und Umgebung, würdigte Stefan Basel, Sozialdezernent des Landratsamtes Konstanz. Eben derartige Angebote der ambulanten Pflege seien wichtiger denn je, wobei Basel nicht nur auf die Statistik des Landkreises Konstanz zum Thema Pflege zu sprechen kam. Volz biete ein mannigfaltiges Leistungsspektrum zur „maßgeschneiderten, persönlichen Unterstützung“, damit Senioren „lange im gewohnten Umfeld verbleiben können“, so Basel, der auch das politische Engagement von Tobias Volz würdigte, der sich mit „Weitsicht und Beharrlichkeit“ unter anderem für ein verlässliches Entlassmanagement sowie die generalistische Pflegeausbildung einsetze.

Lob vom Bundestagsabgeordneten

Einen weiteren Aspekt des sozialen Anspruchs von Tobias Volz hob Andreas Jung, Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hervor: Das Unternehmen von Volz sei mit seinen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Allensbach. Und auch mit der Investition in das neue Betriebsgebäude habe Volz erneut „Weitsicht und Mut“ bewiesen. „Nicht für, sondern mit Senioren: Das ist das Programm, das ihr lebt“, so Jung. Denn Ziel sei – neben der notwendigen Versorgung – den Klienten Sinn und Lebensfreude zu geben.

Ökologischer Bau mit Photovoltaik

Ein sozialer Anspruch manifestiert sich auch im Neubau. Die Verwendung heimischer, nachwachsender Materialien seien ihm wichtig gewesen, bekennt Tobias Volz, der mit diesem Projekt beweisen wollte, dass ökologisches Bauen realisier- und finanzierbar ist. Allein durch die verwendeten Materialen werde eine CO2-Senkung erzielt, so das Architekturbüro Schaller und Sternagel. Und aufgrund der hochwertigen Dämmung in Zusammenspiel mit Erdwärmenutzung und der Peak-Photovoltaikanlage würden Energie-Überschüsse produziert.

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