Gut aufgestellt geht der Rotkreuz-Ortsverein Villingen ins nächste Jahr. Bei der Hauptversammlung wurde mit Thomas Bader ein Finanzexperte zum neuen Schatzmeister gewählt. Eine Werbeaktion brachte über 600 neue Fördermitglieder, die mit ihrem Beitrag den Ortsverein finanziell auf sichere Beine stellen. Ortsvereinsvorsitzender Detlev Bührer bezog Stellung zur bevorstehenden Fusion der beiden Kreisverbände Villingen-Schwenningen und Donaueschingen. 

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Um die Mitglieder aus erster Hand zu informieren, gab Bührer ein Statement zum geplanten Zusammenschluss der beiden DRK-Kreisverbände Villingen-Schwenningen und Donaueschingen ab. Es sei eine „Fusion auf Augenhöhe“, und gehe darum, Kräfte zu bündeln und Synergie-Effekte zu nutzen.

Leistungsangebot ausweiten

Durch den Zusammenschluss soll zudem das Leistungsangebot beispielsweise im Bereich Ehrenamtsbetreuung ausgeweitet werden. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die Ortsvereine ihre Aufgaben, beispielsweise die Fahrdienste, auch weiterhin erfüllen dürfen und dass der Kreisverband den jeweiligen Ortsverbänden keine Konkurrenz machen darf.

„Der einzig richtige Weg“

„Ich bin sicher, dass dieser Weg der einzig richtige ist“, sagte Bührer. Geplant ist, dass die Beschlussfassung bei einer zeitgleich von beiden Kreisverbänden veranstalteten Kreisdelegiertenversammlung am 3. Dezember erfolgen kann. Die Fusion soll dann im Laufe des nächsten Jahres vollzogen werden und rückwirkend zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

24 Stunden einsatzbereit

Neben dieser Information hatte der Rotkreuz-Ortsverein übliche Regularien abzuhalten. In den Tätigkeitsberichten gaben die Verfasser Einblicke in ihre jeweiligen Aufgabenbereiche. So stehen die Mitglieder der Bereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, um anderen zu helfen.

Mehr als 4500 Stunden im Einsatz

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass die ehrenamtlichen Rotkreuzler 4714,5 Stunden im Einsatz waren, um beispielsweise bei Sanitätswachdiensten bei Veranstaltungen, Notfalleinsätzen und Blutspendeterminen zu helfen. Die Helfer-vor-Ort-Gruppen Weilersbach und Pfaffenweiler/Herzogenweiler wurden zu rund 100 Einsätzen gerufen.

Jugendrotkreuz erfolgreich

Das Jugendrotkreuz belegte bei einem Landeswettbewerb einen beachtlichen dritten Platz. „Ihr seid die Zukunft des Roten Kreuzes, hoffentlich bleibt ihr noch lange dabei“, sagte Bührer zu den jungen Mitgliedern.

Seniorentreff unter neuer Leitung

Die Frauen des Seniorentreffs leisteten 2450 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Die Leiterin des Seniorentreffs, Irmgard Liebert, hat ihr Amt Ende 2018 aus gesundheitlichen Gründen an Uschi Schlautek abgegeben. Im Kleiderladen sind derzeit 24 Mitglieder im Verkauf und bei der Kleidersortierung im Einsatz.

Restzahlungen geleistet

Die finanzielle Situation des Rotkreuz-Ortsvereins Villingen ist ausgeglichen. Schatzmeister Wilfried Jakob sagte, konnten in 2018 die Restzahlungen für die Sanierung des Gebäudes am Benediktinerring geleistet werden, so dass der Ortsverein keine Kreditverbindlichkeiten mehr hat. „Wir können uns nun wieder auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren“, freute sich Jakob. Friedrich Bettecken sagte in Vertretung des Oberbürgermeisters, dass die Gesellschaft ohne ehrenamtliche Helfer nicht existieren könnte. „Wir sind froh, dass Sie da sind.“

Ehrungen für treue Mitglieder

Geehrt wurden außerdem treue Mitglieder: Herbert Schuler (65 Jahre). Gerlinde Rappenegger (50); Georg Nitsch, Johann Nitsch, Klara Neumaier (45); Johannes Bettecken, Holger Bögelsack-Singler (40); Barbara Kühn (25); Gülay Amil (15); Michael Grimm, Tobias Langer, Nicole Ohlhauser, Christian Schwierz (10); Tobias Herrmann, Udo Simon, Florian Straub (5). Beim Jugenrotkreuz wurden geehrt: Lisa Jurkovic (10 Jahre); Levi Arand, Josia Arand, Lea Nickolmann, Lisa Amann (5).