Kurzarbeit ist beim Maschinenhersteller J.G. Weisser, anders als bei ebm-papst, zumindest derzeit noch kein Thema. Das Unternehmen plant jedoch, die Sommerferien vorzuziehen. Der Betrieb soll nach aktuellem Stand für zwei Wochen, vom 6. bis 17. April, geschlossen werden.

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„Das kann Mitarbeitern in Sachen Kinderbetreuung helfen“, so Robert Rettich von der Geschäftsleitung. Bereits jetzt hat das Unternehmen die Kernarbeitszeit aufgehoben, um Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten zu ermöglichen. Wie Robert Rettich weiter sagt, verfügen viele Arbeitnehmer aufgrund der vorhergegangenen konjunkturellen Hochphase zudem noch über gut gefüllte Arbeitszeitkonten, die zunächst abgebaut werden können.

Bis zur vorerst geplanten zweiwöchigen Betriebsruhe sollen noch so viele Aufträge wie möglich abgearbeitet werden, da er davon ausgeht, dass auch der ein oder andere Kunde des Unternehmens auf die Situation reagieren wird.

Robert Rettich schließt Kurzarbeit generell jedoch nicht aus. „Je nachdem, wie sich die Situation weiter entwickelt, ist Kurzarbeit für die Zeit nach Ostern nicht auszuschließen.“

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