• Beeindruckende Zahlen: Vorstandsvorsitzender Alwin Rist erstattete Bericht über das Geschäftsjahr 2019 und konnte beeindruckende Zahlen vermelden. Es wurden insgesamt 11.604.000 Kilowattstunden Wärme produziert. Dies entspricht einer Heizöleinsparung von 1.160.000 Litern und einer CO2-Einsparung von rund 3000 Tonnen. Insgesamt konnten seit Inbetriebnahme der Heizanlage und des Nahwärmenetzes im Jahr 2014 rund fünf Millionen Liter Heizöl und 14.500 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Eigenstromproduktion durch das Blockheizkraftwerk betrug rund 327.000 Kilowattstunden. Ein Drittel davon wurden selbst benötigt, zwei Drittel der Stromerzeugung wurden eingespeist. Die Abwärme aus der Biogasanlage betrug 1.161.000 Kilowattstunden.
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  • So sieht es finanziell aus: Finanzvorstand Alexander Heinzelmann legte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 vor und gab einen Überblick über die finanzielle Entwicklung. Die Mitgliederzahl ist im Jahr 2019 auf 387 gestiegen. Die Verbindlichkeiten konnten um 326.000 Euro reduziert werden. Der Jahresüberschuss 2019 betrug rund 35.000 Euro. Heinzelmann schlug eine Dividendenausschüttung von zwei Prozent vor.
  • Das sagt der Aufsichtsrat: Der Aufsichtsratsvorsitzende und Versammlungsleiter Martin Ragg gab bekannt, dass sich der Aufsichtsrat in eigenen Sitzungen und in gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt habe. Er berichtete zudem über das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und erklärte, dass der Aufsichtsrat mit dem Jahresabschluss und dem Gewinnverwendungsvorschlag einverstanden sei. Erfreut berichtete Ragg über das Ergebnis der Pflichtprüfung durch den Genossenschaftsverband.
  • Wohin fließt das Geld: Ragg erläuterte die Versammlungs- und Beschlusslage in der Zeit des Lockdowns und danach. Über eine Sondernorm des Genossenschaftsgesetzes wurde der Jahresabschluss vom Aufsichtsrat einstimmig festgestellt. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen einvernehmlich vor, das Ergebnis des Jahresabschlusses wie folgt zu verwenden: Zehn Prozent des Jahresüberschusses, also 3500 Euro, gehen in die gesetzliche Rücklage, 6300 Euro in andere Rücklagen, die von Alwin Rist erläutert wurden. Als Dividende werden knapp 10.000 Euro ausgeschüttet und der Rest in Höhe von über 15.000 Euro wird als Rücklage in das Jahr 2020 fließen. Der Vorschlag des Vorstandes und des Aufsichtsrates wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen.
  • Aktuell läuft einiges: Alwin Rist teilte mit, dass die Genossenschaft derzeit die Zähler auswechsle. Dies werde dankenswerterweise von Karl-Heinz Ettwein erledigt. Künftig müsse eine moderate Zählerwechselgebühr erhoben werden, weil diese Kosten nicht im Wärmepreis einkalkuliert seien. Im Jahr 2020 wurden noch vier Neuanschlüsse realisiert. Die Ascheentsorgung bleibe ein schwieriges Thema, weil die Asche in einer Spezialdeponie endgelagert werden müsse. Ministerpräsident Kretschmann habe bei seinem Besuch zugesagt, sich bei diesem Thema zu engagieren. Zudem wies Rist auch auf die notwendigen Sanierungsaufwendungen in der Heizzentrale hin, die zwangsläufig anfallen. Aktuell wurde eine Sanierung der Schamottierung beim 1500-Kilowatt-Kessel erledigt. Besonders hob Rist die ehrenamtlichen Leistungen vieler BEN-Mitglieder hervor, die ständig neben den bezahlten Leistungen anfallen. Beispielgebend für viele andere nannte er Jörg Glatz, der sich um das Blockheizkraftwerk kümmert. Ohne derart engagierte ehrenamtliche Mitglieder gehe es nicht. Am Ende der Versammlung hatten die Mitglieder das Wort. Dabei gab es einzelne Wortmeldungen zur Ascheentsorgung und zu Wärmezählern, die vom Rist beantwortet wurden.