Eine gute und eine schlechte Nachricht gab der Insolvenzverwalter der BES zeyko Küchenmanufaktur Gmbh, Philipp Grub jetzt bekannt. Die gute Nachricht: Bei Zeyko in Mönchweiler geht die Produktion vorerst weiter. Zum 1. Februar wurde das Insolvenzverfahren durch das Amtsgericht Villingen-Schwenningen eröffnet. Eine Abweisung des Antrags mangels Masse konnte damit vermieden werden. Das verfügbare Vermögen des Unternehmens reicht voraussichtlich aus, um die Kosten des Insolvenzverfahrens zu begleichen. Die schlechte Nachricht betrifft die Arbeitnehmer. Um die Weiterführung der Produktion während des Verfahrens finanziell stemmen zu können, müssen 25 Mitarbeiter freigestellt werden.

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Die Produktion läuft weiter

Das Unternehmen wird trotz der Stellung des Insolvenzantrages am 19. November fortgeführt. Es wurde ein Veräußerungsprozess eingeleitet, mit dem Investoren beziehungsweise Übernahmeinteressenten gesucht werden, berichtet Insolvenzverwalter Philipp Grub aus der auf Insolvenz-, Sanierungs- und Wirtschaftsrecht spezialisierten Stuttgarter Kanzlei Grub Brugger. Diese Suche gehe auch jetzt nach der Eröffnung des Verfahrens weiter. Die Betriebsfortführung wurde insbesondere durch das Insolvenzgeld möglich, das von der Bundesagentur für Arbeit für höchstens drei Monaten gewährt wird. Diese drei Monate sind jetzt vorüber. Damit ist das Unternehmen seit 1. Februar wieder verpflichtet, Löhne und Gehälter aus der eigenen Kasse zu finanzieren.

25 Mitarbeiter werden freigestellt

„Vor diesem Hintergrund war es aus finanziellen Gründen erforderlich, von den insgesamt 66 Beschäftigten 25 Mitarbeiter von der Arbeit freizustellen“, teilt der Insolvenzverwalter mit. Mit den weiterbeschäftigten Mitarbeitern sollen die noch vorhandenen Aufträge abgewickelt werden. Die Mitarbeiter in Mönchweiler wurden am vergangenen Freitag über die Situation unterrichtet.