Thema & Hintergründe

Landgerichtsbezirk Konstanz

Landgerichtsbezirk Konstanz

Der Bezirk des Landgerichts Konstanz (Bild) umfasst die Amtsgerichte in Konstanz, Singen, Radolfzell, Stockach, Überlingen, Donaueschingen und Villingen-Schwenningen.

Auf dieser Themenseite bündeln wir fortlaufend die wichtigsten Prozesse, Urteile und Ereignisse des Bezirks.

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Neueste Artikel
Singen Hitlergruß war nicht nachzuweisen: Freispruch für Masken-Gegnerin
Eine 27-Jährige wollte beim Einkaufen in der Singener Innenstadt keine Maske tragen. In der Diskussion mit Mitarbeitern und einer Ladendetektivin wurde sie ausfällig und musste sich dafür vor Gericht verantworten. Dabei schildert die Ladendetektivin, wie schwer der Umgang mit Masken-Verweigerern ist.
Von einem Mund-Nasen-Schutz wie diesem hielt eine 27-Jährige nicht viel. Weil sie sich beim Ladenverweis bemerkenswert aufführte, musste sie sich nun vor dem Amtsgericht Singen verantworten.
Konstanz Urteil im Prozess um Bluttat in Wollmatingen: Messerstecher muss in die Psychiatrie
Urteil im Prozess um 15 Messerstiche. Mit diesen hatte ein 42-Jähriger seinen Mitbewohner in einer Wohngemeinschaft im Konstanzer Stadtteil Wollmatingen getötet. Der Täter muss nun wegen der Bluttat, die sich im Sommer 2020 ereignete, in die Psychiatrie. Die Verteidigung hatte auf Notwehr und einen Freispruch plädiert.
Vor dem Landgericht Konstanz wurde der Mann verurteilt, der mit 15 Messerstichen seinen Mitbewohner in Wollmatingen tötete. Er muss in die Psychiatrie.
Radolfzell Trotz Vorstrafen: Ein 20-jähriger Radolfzeller erhält ein mildes Urteil wegen Drogenbesitzes
Das Amtsgericht Radolfzell hat einen 20-jährigen wegen wiederholter Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. Der arbeitslose Jugendliche war im Januar mit fünf LSD-Trips kontrolliert worden. Jetzt muss er 100 noch offene Sozialstunden aus vorherigen Strafen ableisten, zur Drogenberatung gehen und bekommt Betreuung durch die Jugendhilfe.
Das Gericht verhängte eine Jugendstrafe: Der 20-jährige kommt nun in Betreuung durch die AWO, muss 100 Sozialstunden ableisten und zur Drogenberatung. Danach könnte eine Therapie folgen.
Singen Verbraucherzentrale klagt gegen Sparkasse: Juristischer Zoff um 20 Euro
20 Euro kostet ein Kontoauszug für Immobiliendarlehen bei der Sparkasse Hegau-Bodensee. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg klagte dagegen und bekam in erster Instanz Recht. Wo das Verfahren nun steht und was es für Kunden bedeuten könnte.
Juristische Händel für die Sparkasse unterm Hohentwiel: Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geht gegen Gebühren für Darlehenskontoauszüge vor, die bei der Sparkasse Hegau-Bodensee und vielen anderen Geldhäusern erhoben werden. Die Sparkasse ihrerseits wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Donaueschingen Raubüberfälle auf E-Center und Schreibwarengeschäft Morath: Staatsanwaltschaft geht vom gleichen Täter aus
Zwei Raubüberfälle erschütterten im vergangenen Spätsommer die Geschäftswelt in Donaueschingen und sorgten bei den Bürgern für Kopfschütteln ob der brutalen Vorgehensweise. Ein vor dem Landgericht Konstanz anstehender Prozess legt nun nahe, dass die Überfälle auf einen Supermarkt und einen älteren Ladenbesitzer vom gleichen Täter begangen wurden.
Flatterband Mitte September 2020 vor dem Schreibwarenladen an der Donaueschinger Mühlenstraße. Kurz zuvor hat ein Mann den Ladenbesitzer überfallen. Die Staatsanwaltschaft legt dem mutmaßlichen Täter auch den Überfall auf das Edeka-Center sieben Wochen zuvor zur Last. Verhandelt wird am 21. April vor dem Landgericht Konstanz.
Blumberg Drogenprozess: Blumberger lässt Berufung gegen Haftstrafe einlegen
Wegen Handel mit Drogen verurteilte das Landgericht Konstanz einen 24-jährigen Blumberger im März zu vier Jahren und neun Monaten Haft. Der Verurteilte geht in Revision.
Stockach Verschwundenes Handy taucht in fremder Wohnung auf – aber eine Unterschlagung bleibt vor Gericht nicht beweisbar
Ein Mann verliert sein Handy, ein Verwandter ortet es im Haus eines fremden Mannes. Vor Gericht beteuert dieser, er habe das Handy zurückgeben wollen. Der Staatsanwalt glaubt ihm nicht, aber die Richterin meint: In dubio pro reo.
Schauplatz des Prozesses: das Amtsgericht Stockach.
Konstanz Nach Raubüberfall, Körperverletzung und Schießerei in einem Konstanzer Wettbüro: Zwei mehrfach vorbestrafte Männer müssen ins Gefängnis
Die komplizierten Fälle aus dem Jahr 2019 wurden nun vor dem Amtsgericht Konstanz verhandelt. Offensichtliche Falschaussagen, ständig neue Details und ungeklärte Fragen: Warum Richter und Verteidiger von einer Gerichtsverhandlung sprechen, die selbst sie so noch nie erlebt haben.
Beim Amtsgericht wurden zwei Männer wegen eines Überfalls verurteilt. Bild: Hanser
Bodenseekreis BGH zweifelt an subjektivem Mordvorsatz: Verfahren gegen über 80-Jährige muss völlig neu aufgerollt werden
Die hochbetagte Angeklagte, die vergangenes Jahr wegen Mordes an ihrem Ex-Mann verurteilt worden war, ist weiterhin in Untersuchungshaft. Für wann das neue Verfahren anberaumt wird, ist offen. Auch die Verhandlungsfähigkeit der Frau muss neu geprüft werden.
Die hochbetagte Edith S. im Landgericht in Konstanz. Zur Tatzeit war sie 84 Jahre alt.
Singen Folgenschwere Schlägerei: 42-Jähriger muss wegen einer Auseinandersetzung in Haft
Ein 42-jähriger Mann aus Singen hat einmal zu viel zugeschlagen. Wegen Reibereien um seine ehemalige Verlobte, schlug der Angeklagte auf einen Bekannten ein. Weil er innerhalb von nur wenigen Tagen in mehrere schwere Körperverletzungen verwickelt war, muss er nun für zwei Jahre und drei Monate in Haft.
Symbolbild
Bodenseekreis/Karlsruhe Ex-Mann angezündet: Bundesgerichtshof hebt Mord-Urteil gegen über 80-Jährige auf
Der Prozess gegen eine damals 84-Jährige, die ihren Mann ermordet haben soll, muss mit der Aufhebung des Urteils komplett neu geführt werden.
Die damals 84 Jahre alte Frau sitzt im Saal des Landgerichts Konstanz. Jetzt wurde das Mord-Urteil gegen sie aufgehoben.
Blumberg 24-jähriger Blumberger muss wegen Drogenhandels hinter Gitter
Wegen Drogenhandels im Kilomaßstab verurteilte das Landgericht Konstanz einen 24-jährigen Blumberger zu vier Jahren und neun Monaten Haft.
Wegen der Pandemie durch das Coronavirus ist derzeit nur der moderne Eingang des Landgerichts Konstanz geöffnet. Es ist zum Teil in einem erstmals 1767 erwähnten historischen Bau untergebracht. Bild: Claudia Rindt
Blumberg Von Schulden und Spielsucht getrieben: Einem 24-Jährigen droht eine lange Haftstrafe
Vor dem Landgericht Konstanz hat ein Prozess um Drogenhandel im Raum Blumberg begonnen.
Vor dem Landgericht Konstanz geht es um den Handel mit Drogen im Raum Blumberg. In einen Teil der Taten soll der Angeklagte seinen kleinen Bruder einbezogen haben.
Schwarzwald-Baar Hinter Baujob steckt Drogenschmuggel: Ein 52-Jähriger wird zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt
Ein 52-Jähriger steht wegen Drogenhandel vor Gericht. Das Urteil lautet fünf Jahre und sechs Monate Haft.
Der Angeklagte P. (links) bespricht sich mit seiner Verteidigerin (Mitte) und seiner Dolmetscherin (rechts).
Blumberg Fünf Kilogramm Drogen in Blumberg vertickt: Am Mittwoch beginnt der Prozess vor dem Landgericht Konstanz
Eine 24-jähriger Blumberger soll von Herbst 2019 bis Frühjahr 2020 im Raum Blumberg insgesamt rund fünf Kilogramm Marihuana und Kokain vertickt haben. Am Mittwoch, 17. März, verhandelt das Landgericht Konstanz den Fall.
Um Drogenhandel in Blumberg im Kilomaßstab geht es ab Mittwoch vor dem Konstanzer Landgericht. In diesem Reserverad eines deutschen Fahrzeugs finden die Zöllner des Hauptzollamts Singen im Frühjahr 2019 rund 3,5 Kilogramm Marihuana. Dem angeklagten Blumberger wird Handel mit insgesamt fünf Kilogramm vorgeworfen. Archivbild: Hauptzollamt Singen
Singen/Volkertshausen Umgang mit Asbest landet vor Gericht: Ein Verdachtsfall wird richtig teuer
Ein ehemaliger Bauunternehmer muss 36.000 Euro Strafe zahlen. Die Anklage gab es wegen fehlenden Asbest-Schutzes. Ein Gutachten weist die Schuld allerdings nicht zweifelsfrei nach.
Um Asbestschutzverkehrungen ist es vor dem Amtsgericht in singen gegangen. Unter anderem solch ein Warnschild hätte ein Bauunternehmer in Volkertshausen aufstellen müssen.
Überlingen Bußgeldverfahren gegen Maskenverweigerer nach Vorfall im Gemeinderat eingestellt
Das Amtsgericht Überlingen hat ein Bußgeldverfahren gegen Hubert Bergmann eingestellt. Der Überlinger hatte sich geweigert, bei einer Gemeinderatssitzung im November eine Corona-Maske zu tragen. Gegen das von der Stadt angestrengte Verfahren setzte er sich erfolgreich zur wehr.
Der Gemeinderat tagt coronabedingt im Pfarrzentrum. Während die Räte an ihren Plätzen keine Maske tragen müssen, hatte Oberbürgermeister Jan Zeitler einen Zuhörer des Saales verwiesen, der sich gegen das Tragen einer Corona-Maske zur wehr setzte.
Überlingen Blutiger Streit im Zug Richtung Überlingen: Gericht sieht Entzug als letzte Chance für 24-Jährigen, der mit einer Wodkaflasche zuschlug
Die 4. Strafkammer in Konstanz hat einen jungen Obdachlosen wegen schwerer Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Staatsanwalt rückte vom Vorwurf der versuchten Totschlags ab. Während einer Zugfahrt im März vergangenen Jahres waren der 24-Jährige und sein 28-jähriger Freund in Streit geraten.
Ein 24-Jähriger wurde wegen schwerer Körperverletzung vor dem Landgericht Konstanz verurteilt. Der junge Mann hat sich mehrfach bei seinem Opfer, einem 28-jährigen Freund, entschuldigt. Sie hatten zusammen getrunken und waren in Streit geraten.
Konstanz Zweiter Prozesstag um Wollmatinger Bluttat: Angeklagter stellte kurz zuvor Anzeige gegen das spätere Opfer
Bei der Fortsetzung der Verhandlung wegen Totschlags am Landgericht Konstanz haben Zeugen ein detaillierteres Bild von Täter und Opfer gezeichnet. Ein zerrissener Brief offenbarte zudem ein düsteres Weltbild des 42-jährigen Angeklagten, der seinen 37 Jahre alten Mitbewohner mit 15 Messerstichen erstochen hatte. Auch die Polizei selbst geriet ins Blickfeld. Im Gericht stand eine Frage im Raum: Hätte die Polizei die Tat verhindern können?
Der 42-jährige Angeklagte während der Verhandlung am Landgericht Konstanz. Ihm wird der Straftatbestand Totschlag vorgeworfen.
Konstanz Konstanzer sticht 15 Mal auf seinen Mitbewohner ein. Vor Gericht sagt er, es sei Notwehr gewesen. Wie passt das zusammen?
Im Juli 2020 verletzte der Angeklagte seinen Mitbewohner tödlich mit einem Messer. Wegen Totschlags muss er sich nun vor dem Konstanzer Landgericht verantworten. Seine Tat bestreitet der 42-Jährige nicht. Trotzdem sind am Ende des ersten Verhandlungstages noch viele Fragen offen.
Ein 42-jähriger Mann (rote Hose) steht wegen Totschlags vor dem Landgericht Konstanz. Seit der Tat im Juli 2020 sitzt er bereits in Untersuchungshaft.
Konstanz „Ich habe das Ganze als nicht menschlich empfunden“: Zeugenaussagen sorgen für eine späte Genugtuung für Samba S. im Prozess vor dem Konstanzer Amtsgericht
Das Konstanzer Amtsgericht stellt das Verfahren gegen Samba S. ein. Der 56-Jährige musste sich wegen Beleidigung verantworten. Zeugen, die an dem Abend im August 2019 das Geschehen unmittelbar verfolgten, haben jedoch keine Beleidigungen durch den Angeklagten Samba S. vernommen. Nun müssen die Kläger ihrerseits mit einer Klage rechnen.
Villingen-Schwenningen Untreue-Vorwurf in 94 Fällen: Hausverwalter steht ab Mai vor Gericht
Ende Mai muss sich ein Hausverwalter aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis vor dem Villinger Amtsgericht verantworten. Ihm wird Untreue in 94 Fällen vorgeworfen. Ihm droht eine Freiheitsstrafe
Ein Hausverwalter soll sich an den Konten mehrerer Eigentümergemeinschaften bedient haben. Nun muss er sich vor Gericht wegen Untreue verantworten.
Hagnau/Friedrichshafen/Singen Lebenslänglich: Zehn Jahre nach dem Urteil im Taximord von Hagnau
Wie kaum ein anderes Kapitalverbrechen erschütterte der sogenannte Taximord von Hagnau die Öffentlichkeit. Im Februar 2011, also vor zehn Jahren, wurde Andrej W. für den Mord an einer Taxifahrerin aus Friedrichshafen und für die schwere Misshandlung einer Taxifahrerin in Singen verurteilt. Der Fall zieht Spuren bis in die Gegenwart. Ist der Täter nach wie vor in der Psychiatrie untergebracht? Was änderte die Polizei, die für ihre Arbeit damals von Taxiunternehmen kritisiert wurde?
Die Erinnerung wach halten: Am 9. Juni 2010 wurde in Hagnau in der Nähe des Bodenseeufers eine 32-jährige Taxifahrerin ermordet.